FANDOM


Wow-patch-4.1-aufstieg-der-zandalari-teaser
Die Zandalari, Stamm der Zandalar, Zandalar ist der Urstamm der Trolle.

Sie sind auch die Priesterkaste der Trolle. Einst waren Sie Freunde der anderen Völker Azeroths, mittlerweile jedoch Feinde.

Geschichte

Die Zandalari sind der älteste bekannteste Stamm der Trolle. Aus ihnen gingen alle anderen Trollrassen und -stämme hervor. Die Teilung begann als sich einige Stammesmitglieder abwandten, die Zandalari waren ein forschender und wissenschaftlicher Stamm, deinigen Trollen jedoch war der friedliche Kurs des Stamms zuwider, sie wendeten sich ab. Ihnen gierte es nach Krieg und Eroberung, daraufhin gründeten sie ihre eigenen Stämme und endwickelten sich zu neuen Trollrassen.

Die Zwillingsimperien der Gurubashi und Amani entstanden. Die Amani waren Waldtrolle, die Gurubashi Dschungeltrolle. Da sie die mächtigsten Stämme waren, erhielten diese beiden Weltreiche ihre Namen.

Die insektenartiegen Aqir konnten sie in einem Zermürbungskrieg bezwingen, doch die aufkeimende Nachtelfenkultur sollten sie nicht besiegen können. Die Nachtelfen schlugen die Trolle schließlich mit Hilfe der arkanen Magie des Brunnens der Ewigkeit.

Die übrigen Zandalari waren ein forschender, und im Umgang mit Magie geschulter Stamm geworden.  Sie sahen es als ihre Pflicht die Geschichte und das Wissen der Trolle zu bewahren und die Ziele der Trolle als Ganzes zu fordern. Trotz ihre Macht und des entgegengebrachten Respekts versuchten die Zandalari nie Macht über die Trolle auszuüben.

Rise Zandalari Teaser
Irgendwann in der Vergangenheit verbündeten sich die Zandalari mit den Mogu. Sie wollten ihnen dabei helfen die Revolution der Pandaren niederzuschlagen. Als die Pandaren siegreich waren, wurden die Zandalari von Pandaria verbannt und gelten noch heute als Feindbilder der Pandaren.

Als die große Teilung kam versuchten die Magier und Schamanen der Zandalari ihre Heimat vor dieser Katastrophe zu schützen jedoch konnten auch sie diesen Schrecken nicht verhindern. Als sich die Fluten gelegt hatten und der Sturm vorüber war, mussten die Zandalari feststellen das ihre Heimat zu einer Insel geworden war.


Erster Krieg gegen Hakkar

Schon bald mussten die Zandalari feststellen das ihre Gurubashibrüder wieder schnell an Macht und Land für sich gewinnen konnten, zuzuschreiben sind diese Sieger dem Gott Hakkar, unter dessen Einfluss die Trolle jetzt standen. Anfangs freuten sich die Zandalari für ihre Brüder, doch bald nach dem Studium der alten Schriften und des Wissens beunruhigte sie das rasche Wachstum Zul'Gurubs.

Hakkar erhielt bald den Beinamen "der Seelenschinder", einen Namen den er sich verdient hat. Er erfüllte seine Anhänger mit mörderischer Wut und schwelgte in deren dunklen Empfindungen. Das daraus resultierenden Blutvergießen genoss er, das vergossene Blut stärkte ihn und band ihn immer mehr an diese Welt.

Jeder kampffähige Zandalari wurde nun ins Schlingendorntal beordert und
Exzhal
warnte die dort lebenden Dschungeltrollen. Das Imperium der Gurubashi war aber schon vorher in Unruhen geraten, die Trolle machte es unruhig das Hakkar nach immer Blut gierte. Gemeinsam mit den Zandalari organisierte sich ein Wiederstand gegen das Regime der Atal'ai. Die vereeinten Trollarmee konnte den Blutgott knapp schlagen und seine Diener vertreiben, doch das Reich der Gurubash war gefallen.

Zorn des Seelenschinders

Nach Jahren des Exils endeckten die Atal'ai das sie Hakkar in seiner körperlichen Form nur an einem Ort beschwören können, die in Ruinen liegende Hauptstadt des Gurubashimperiums, Zul'gurub. Die Nachricht vom Erfolg der beschwörenden Priester sollte schon bald den Stamm der Zandalari erreichen.

Und so landen wieder Zandalari an den Gestaden Azeroths. Auf der Insel Yojamba sammeln die Zandalari ihre Kräfte wieder zum Kampf gegen Hakkar. Da die Macht des Blutgottes zugenommen hat, und es ihm gelungen ist mehrere Stämme zu manipulieren, sind die Zandalari dazu gezwungen Hilfe von den anderen Völkern anzunehmen.

Nicht nur Hakkar müssen die Champions Azeroths bekämpfen. Sie müssen mit Hilfe der Zandalari auch die Aspekte der Loa, Fledermaus, Panther, Tiger, Spinne und Schlange schlagen.

Einsatz in Zul'Drak

Die Zandalari sind in Nordend angekommen. Dort wollen sie den Fall des einst mächtigen Zul'Drak klären.Dort kam es nicht zum ersten Mal vor das die Priester die Macht ihrer Götter und Loa geopfert haben um sich selbst zu stärken: In Zul'Gurub hatten die Priester die Loa geopfert um ihrem Meister Hakkar besser zu dienen. In Zul'Aman baten die Priester die Loa um Hilfe, und diese stimmten zu. Mit der Hilfe von Hexlord Malacrass wurden schreckliche Mischwesen aus Troll und Loa erschaffen.

Cataclysm

Mit der Vernichtung Hakkars und dem Untergang Zul'Gurubs haben die Zandalari die Insel Yojamba verlassen.

In den vergangenen Jahren haben Horde, Allianz und Zandalari zusammengearbeitet um die schrecklichen und dunklen Vorhaben ihrer Brüder in Zul'Aman und Zul'Gurub zu unterbinden. Doch das Chaos nach dem Kataklysmus hat die Philosophie und das Denken der Zandalari erschüttert. Angeführt von einem mysteriösen Propheten namens Zul haben die Zandalari jeden kampffähigen und -bereiten Trolle zu einem Kampf gegen die Völker Azeroths aufgerufen. Ihr Ziel: das Aussterben der Trolle zu verhindern und sie in einem gewaltigen Weltreich zu vereinen.

Bisher haben nur die Amani und Gurubashi die Einladung der Zandalari angenommen. So helfen die Trollrassen jetzt einander Zul'Aman und Zul'Gurub wieder zu altem Glanz zu führen. Nicht jeder Troll hat das eifrige Vorhaben und die eigentümlichen Visionen angenommen. Vol'jin und seine Dunkelspeere haben sich gegen die Kriegstreiberei Zuls gestellt. Deshalb hat er die Mitglieder der Horde aufgerufen, und sogar Botschafter zur Allianz geschickt. Sollte das Unternehmen Vol'Jins scheitern wird ein neues Troll-Imperium aufsteigen und eine von Krieg und Leid gebeutelten Welt noch weiter ins Chaos treiben.

Dafür führt der Häuptling der Dunkelspeere eine Kampange. Im Schlingendorntal schlägt er Versuche der Gurubashi, das Tal zu erobern zurück.Und drängt sie nach Zul'Gurub zurück. Dort schlagen Abenteuerer, ausgerechnet mit Hakkars Hilfe, den Anführer der Gurubashi, Jindo. In Quel'thalas schafft er es die eigentlich verfeindeten Hoch und Blutelfen zu einem Bündnis. Veressa Windläufer und Halduron Wolkenglanz sehen ein das sie zusammenarbeiten müssen um eine Invasion der Amani zu verhindern. In Zul'Aman wird Daakara getötet.

Mists of Pandaria

Selbt mit dem Verlust von Zul'Aman und Zul'Gurub haben die Zandalari beschlossen den Krieg auf jeden Fall fortzusetzen. Dazu haben sie eine Basis auf dem Kun-Lai-Gipfel aufgestellt. Von dort aus greifen sie die Bewohner Pandarias an.

Vor langer Zeit halfen die Zandalari den Mogu dabei die rebellischen Pandaren-Sklaven zu unterwerfen. Schließlich gelangen die Pandaren an die Macht und ihr Kaiser umgab die Insel mit einem magischen Nebel. Nun, nach dem Kataclysmus, ist der Nebel verschwunden und die Kriegstreiberei der Zandalari und Mogu erfasst die Insel von Neuem.

Die Streitkräfte der Zandalari stehen unter dem Kommando von Prophet Khar'zul. Die meisten Trolle praktzieren dort das Seelenbinden. Diese dunkle Magie praktizieren sie zusammen mit ihren Verbündeten, den Mogu. Diese Technik soll Seelen an einen neuen Körper binden. Im Tal der Kaiser planen sie die gewaltige Terracotta-Armee der Mogu zum Leben zu erwecken.Mit dieser Armee wollen sie dann Pandaria erobern. Auch den gefürchteten ersten Kaiser der Mogu, Lei Shen, wollen sie so wieder auf die Pandaren loslassen. Den Zandalari gelingt es tatsächlich den Köper zu erwecken und die Insel der Wiedergeburt zu schaffen. Dort lebt auch Khar'Zul. Um ihre Pläne in die nächste Phase zu bringen, greifen sie das Dorf Zouchin an. Doch die Pandaren schlagen sie zurück. Der Prophet wird erschlagen und Wissenshüter Cho versteckt den Körper.

RPG

Die Insel Zandalar liegt im Süden Westfalls im Königreich Sturmwind. Die Insel wird von tausenden und abertausenden von Trollen bevölkert. Jeder Nicht-Troll der die Insel besuchen will, sollte sich auf Schwierigkeiten einstellen. Der Zandalarstamm ist der Stamm von dem alle Trolle abstammen. Die Zandalari sind das Herz der Trollkultur. Diese Trolle sind eine eigene Art von Tollen, keine Sandwüter, Eistrolle, Dschungel- oder Waldtrolle. Doch alle Arten von Trollen leben auf der Insel Zandalar. Die oberste Zielsetzung der Zandalari lautet die Trollgeschichte und Kultur zu bewahren und sie zu erforschen.

Alle sechs Jahre findet ein großes Treffen der Trollstämme auf Zandalar statt. Alle Vertreter kommen in der Ziggurat-Stadt Zuldazar zusammen um Fragen zur Erhaltung der trollischen Rasse und Kultur zu besprechen. Auch neben dieser Treffen ist Zandalar ein neutraler Boden der Trolle. In Zandalar sind keine Kämpfe zwischen den einzelnen Stämmen erlaubt.

Organisation

Der Stamm der Zandalari wird von dem uralten und mächtigen Hexendoktor Rastakhan geführt. Er selbst lebt in der Hauptstadt, Zuldazar. Die Zandalari selbst sind alte und mystische Trolle die sich als Priesterkaste für die Geschichte der Trolle interessieren. Ihre Organisation und Hirachie ist locker. Sie wollen keine Macht unter den Trollen ausüben.

Militär

Die Zandalari dienen als Priesterkaste der Trollrasse. Als solche bedürfen dieses mystische Volk kein großes Militär. Alle Trolle haben Krieger, aber diese dienen bei den Zandalari als Wächter der Insel Zandalar und der Stadt Zuldazar. Wenn die Zandalari Augen auf andere Orte der Welt brauchen arbeiten sie mit Agenten anderer Rassen zusammen. Sollte aber ein solcher Agent versuchen Zandalar zu erreichen finden sie sich bald zwischen einer Meute wütender Wächter wieder. Die Zandalari führen keine Kriege, doch ihre Krieger sollen sehr gut ausgebildet sein.

Die Zandalari leben im Dschungel und bevorzugen deshalb Angriffe aus dem Hinterhalt. Von Baumkronen und dem Unterholz aus beobachten sie Angreifer oder Gegner und beginnen ihre Speeren und andere Wurfwaffen zu werfen. Die Zandalar kämpfen nicht gern direkt Mann gegen Mann. Bis zum Schluss werfen sie ihre Speere, dann ziehen sie sich zurück und beginnen vom Neuem.

Es gibt zahlreiche Medizinmänner und Priester unter den Zandalar, deshalb sind viele Krieger im Besitz von Fläschen und Tinkturen die sie stärker, härter und schneller machen, oder einfach Wunden heilen. Die Anführer der Zandalari haben viele solcher Gebräue bei sich und Medizinmänner die für Nachschub sorgen. Schon vor dem Kampf konsumieren die Zandalari zahlreiche Tränke.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.