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Die Weltenwanderer sind eine elitäre Gruppe der Waldläufer von Quel'thalas. Einst ein Teil der Armee der Hochelfen sind sie nach der Gründung der Blutelfen zu einem politschen Organ aufgestiegen. Ihr Hauptquartier befindet sich in Silbermond, doch ihre Logen kann man in ganz Quel'thalas finden. Ihr Anführer ist der Waldläufergeneral von Silbermond Halduron Wolkenglanz.

Geschichte

Gründung

Zur Zeit der Trollkriege kämpfte eine Gruppe von Hochelfenkrieger in einer losen Truppe um Quel'thalas von Trollen frei zu halten. Vor etwa 500 Jahren formierten sich Krieger und Jäger mit ähnlichen Zielen in einer festen Organisation den Weltenwanderern. Ihr Ziel war der Schutz der Länder von Quel'thalas und die Vertretung der Hochelfeninteressen auf ganz Azeroth. Der Waldläufergeneral ist der offizielle Titel der Kommandanten der Weltenwanderer.

Zweiter Krieg

Im zweiten Krieges standen die Weltenwanderer unter dem Kommando der sehr begabten Waldläufergenerälin Sylvanas Windläufer. Die Truppen der Horde und Amani drangen in die Wälder ein, doch die Streitmacht der Weltenwanderer tat alles, um sie wieder zu vertreiben. Dabei machten zwei Helden der Weltenwanderer erstmalig auf sich aufmerksam. Der General Lor'themar Theron und der begabte Soldat Halduron Wolkenglanz. Die Hochelfen kämpften tapfer und konnten den Sieg schon riechen, doch sie hatten keine Chance gegen die neue Waffe der Horde den versklavten roten Drachen. Diese vernichteten die Wälder. Aus diesem Grund schloss sich König Anasterian Sonnenwanderer der Allianz von Lordaeron an.

Zu dieser Zeit trat ein einzigartiger Rekrut in die Reihen der Weltenwanderer ein. Nathanos Marris, ein Mensch, der erste seiner Art. Der sehr begabte und bemühte Waldläufer wurde sogar zum persönlichen Schüler von Sylvanas Windläufer. Die Generälin brachte ihm alles bei und traf dabei auf heftigen Widerstand, ausgelöst durch die typische Arroganz der Hochelfen. Einige Waldläufer wollten keinen kleinen Menschen in ihrer elitären Truppe haben und auch Prinz Kael'thas Sonnenwanderer war gegen einen Menschen in dieser Truppe, doch Sylvanas ging darauf nicht weiter ein und schloss dessen Ausbildung ab. Nathanos bewieß sich als fleißiger und treuer Verbündeten, der sogar zum Waldläuferlord aufstieg und konnte sich daher als einziger und letzter Mensch sehen, der je mit den Weitenwanderer trainiert und gekämpft hat.

Nach Kriegsende beschloss König Sonnenwanderer die Allianz wieder zu verlassen, da er wie so viele gegen die Internierungslager war. Wenn die Weltenwanderer gerade nicht gegen die Amani kämpften, genossen sie das Kriegsende gemeinsam mit ihrem Volk.

Dritter Krieg

Während des dritten Krieges vernahmen die Weltenwanderer als Erste der Hochelfen den Untergang Lordaerons durch den Verräter Arthas Menethil und dessen Geißel. Späher berichteten von der Ankunft des Todesritter an der Grenze und so beschloss Sylvanas Windläufer ihn zu sprechen. Sie forderte ihn auf kehrt zu machen, doch der Todesritter verspottete sie, tötete ihre Begleiter und zwang sie selbst zur Flucht. Die Weltenwanderer beschlossen daher Widerstand zu leisten.

Die Waldläufer bekämpften ihre Feinde am ersten Elfen Tor, die meisten schossen Pfeile auf die untoten

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Heerscharen, während eine kleinere Truppe mit Schwertern bewaffnet Jagd auf die lebenden Mitglieder des Kults der Verdammten machten. Das brachte am Ende wenig, da die Kultisten als Untote wieder auferstanden und kämpften so erneut gegen die Elfen. Schließlich durchbrach Arthas das erste Elfen Tor. Sylvanas hatte erkannt, sollten die Magister von Silbermond nicht zur Hilfe kommen, würden sie diesen Kampf verlieren. Doch die Späher der Weltenwanderer wurden immer wieder von den Untoten abgefangen.

Die Waldläufergenerälin begang eine Verzweiflungstat. Sie sprengte die Brücke über den Elrendar und versteckte den Schlüssel der drei Monde vor Arthas, denn nur dieser kann das zweite Elfentor öffnen. Dank des Verräters Dar'Khan Drathir erfur Arthas, wo man diesen finden könnte.

Später flogen die Drachenfalkenreiter der Weltenwanderer einen Angriff gegen die Geißel, doch diese wurden von den Gargoyles vernichtet.

Sylvanas Windläufer selbst stellte sich dem Todesritter Arthas Menethil im Zweikampf, allerdings vergebens. Ohne Führung kämpften die Weltenwanderer einen harten Kampf ums Überleben. Die Truppen von Lor'themar Theron versuchten Quel'Danas gegen die Untoten zu halten und den Sonnenbrunnen noch rechtzeitig zu erreichen, doch er fand nur noch den geschändeten Brunnen vor.

Der gefallenen Sylvanas Windläufer folgte der begabte und entschlossene Halduron Wolkenglanz nach.

Nach dem Untergang von Quel'thalas kehrte Kael'thas Sonnenwanderer in sein Heimatland zurück. Er taufte Sein Volk Blutelfen und nahm 15% der noch existierenden Blutelfen mit um der Neuen Allianz zu dienen.

Geisterlande

Halduron und Lor'themar führten die Weltenwanderer wieder in die Schlacht gegen die Geißel, jedoch hatten diese nur mäßigen Erfolg. Den Weltenwanderern gelang es sogar einen Hinterhalt für Dar'khan Drathir zu legen, doch dank seiner Geißeldiener konnte dieser entkommen. Später schlossen sich die Weltenwanderer Kalecgos an. Auf der Insel von Quel'danas gelang ihnen der Sieg über Dar'khan Drathir.

Schlacht um Quel'thalas

Trotz der offensichtlichen Überlegenheit und Überzahl der Geißel in Quel'thalas setzten die Weltenwanderer ihren Kampf fort. Wieder mit hohen Verlusten und mäßigem Erfolg, bis Großmagister Rommath und seine Magister aus der Scherbenwelt zurück kehrten. Sie hatten von Illidan Sturmgrimm Techniken zur Magieaufnahme und einige andere Tricks gelernt. Nun schlossen sie sich der Schlacht an, mit ihrer neuen Kraft konnten sie große Teile von Quel'thalas erobern. Silbermond wurde dabei wie über Nacht wieder aufgebaut.

Doch die Methode wie die Magister Silbermond wieder unter Kontrolle gebracht haben, erzeugte eine Teilung unter den Weltenwanderer. Renthar Falkenspeer und seine Getreuen fungierten gegen sie und somit war Lor'themar Theron dazu gezwungen sie zu verbannen.

Die Weltenwanderer waren gegen den Bund mit der Horde, der Schaffung und Aufnahme der Blutritter in die Gesellschaft der Blutelfen.

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Seit der Neugründung von Silbermond operieren die Weltenwanderer nicht mehr weit von Zuhause weg. Ihre Ziele sind vor allem die Eroberung der von der Geißel am heftigsten zerstörten Teile von Quel'thalas, die Geisterlande. Dort ist die Geißel stärker geworden und hat einige Länder wieder erobert. Im Immersangwald verteidigen sie die Siedlungen und Städte der Blutelfen und operieren gegen die einfallenden Waldtrolle der Amani.

Von der Enklave der Weltenwanderer aus gelingt ihnen gemeinsam mit den Magistern die Vernichtung Dar'khan Drathirs.

Nach Quel'danas

Nach dem Tod von Kael'thas Sonnenwanderer und der Heilung des Sonnenbrunnens haben sich einige seiner Sonnenzorntruppen wieder ihrem Volk angeschlossen. Gestärkt durch diese Heimkehrer können die Weltenwanderer sich wieder mehr mit dem Schutz der Grenzen beschäftigen.

Cataclysm

Bedroht von der Kampangne der Zandalari und einem wiedererstarkenden Zul'Aman, kommt es zu einem Zweckbündnis aus Dunkelspeertrollen, Weltenwanderern und dem Silberbund.Sich der Gefahr bewusst, nahm Halduron Wolkenglanz Kontakt mit Vereesa Windläufer und ihren Waldläufern auf. Trolljäger der Weltenwanderer bewachen das Gefilde um Zul'Aman.

Mists of Pandaria

Zwei Monate nach der Endeckung von Pandaria ist auch ein Regiment der Weltenwanderer aufgebrochen. Auf der Insel dienen sie wie die Blutritter und Sonnenzorn als Leibwache für Lor'themar Theron. Auch dienen sie den Archäologen der Blutelfen dem Reliqiuar als Unterstützung. Waldläufer Orestes und Blutritterin Aenea nehmen einen Mogu-Kriegsfürsten gefangen und bewachen diesen.

Nach Großmagister Rommath Angriff auf Dalaran, um die Sonnenhäscher zu befreien, machte Lor'themar Theron die Weltenwanderer mobil. Die Sin'dorei sollen ihre Zukunft nun selbst in die Hände nehmen.

Mitgliedschaft

Einst eine Gruppe von Hochelfen,wurde jedes Mitglied das die Invasion der Geißel überlebt hat zu einem Blutelfen.In Silbermond liegend,sind die Weltenwanderer ein Teil der Regierung von Silbermond, doch ihre Mitglieder sind keine ofiziellen Militärs.Die Streitkräfte von Quel'thalas sind eine eigene,von den Weltenwanderen unabhängige Truppe,ihre kleine Zahl macht es unmöglich einen Krieg zu gewinnen.Die Weltenwanderer haben Logen in Lordaeron und Khaz Modan.


Moralische Ansichten

Die Weltenwanderer legen großen Respekt auf die Einhaltung der Gesetze und den Glauben. Sie glauben an die Selbstaufgabe für die Mission.

Nach der Geißelinvasion haben die Weltenwanderer ihren Kodex beigehalten. Durch ihre Disziplin, Spiritualität und ihre mentale Stärke haben sie den Verlust des Sonnnenbrunnes besser als ihre Brüder überstanden.

Ihr Ziel ist die Tilgung alles Bösen aus Quel'thalas. Sie jagen es aber auch außerhalb der Elfenwälder, mit kleinen chirugisch schnellen und effektiven Außenmissionen.

Verbündete

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Nachdem sie den Eintritt der Horde eher ablehnend aufgenommen haben, ist es den Weltwnwanderern mittlerweile

möglich ihre rassistischen Ansichten abzulegen und mit Bürgern der Horde zusammen zu arbeiten, wie ihr Kommandant Halduron Wolkenglanz, der mit den Trollen der Dunkelspeere zusammenarbeitet. Ihre Zweifel an den Blutrittern und Magistern sind bekannt, was daran liegt, dass sich Großmagister Rommath und Wolkenglanz nicht als Ebenbürtig sehen. Mit einem geheilten Sonnenbrunnen und Blutritter, die ihre Macht aus ihm ziehen, schließen sich die Lücken zwischen diesen beiden Fraktionen.

Ränge der Weltenwanderer

Hierachie der Weltenwanderer:

  • Waldläufergeneral von Silbermond/Quel'thalas: Anführer und Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Weltenwanderer und Quel'thalas.
  • Waldläuferlord: hochrangige Offiziere mit gewisser Macht: Nathanos Marris und Renthar Falkenspeer
  • Waldläuferhauptmann: eine Art Gruppenkommandant
  • Hauptmann. ein Offizier der Waldläufer
  • Lieutnant: ein Lieutnant der Waldläufer
  • Weltenwanderer: Einige Individuen tragen diesen Titel
  • Waldläufer: Der Einstiegsrang

Beziehungen zu den Dunklen Waldläufern

Die Dunklen Waldläufer der Verlassenen waren einst Waldläufer der Hochelfen, die während des Angriffs durch die Geißel auf Quel'thalas gefallen sind. Nach der Rückgewinnung ihres Körpers, verzweifelte Sylvanas Windläufer an der Natur, da diese nicht mehr auf sie reagierte. Daher wand sie sich dunkleren Kräften und der Nekromantie zu. So kombinierte sie das Wissen und die Kräfte der Weltenwanderer mit denen der Geißel und so wurden die Dunklen Waldläufer geboren.

Optisch haben die dunklen Waldläufer ihre Herkunft nicht vergessen. Sie tragen noch immer ihre Uniformen. Sylvanas selbst passte ihre Kleidung an und gestaltete sie dunkler.

Uniform und Ausrüstung

Die Weltenwanderer haben anders als die Blutritter keine bestimmte Uniformen. Die meisten Anhänger tragen eine leichte einfarbige Rüstung und geben jungen Jäger eine solche mit auf den Weg. Ihre bekannten Waffen sind Bögen, Einhandschwerter, Stangenwaffen und Armbrüste.

"Andere" Weltenwanderer

Nach der Wiederkehr der Magister und dem Aufstieg der Blutritter kam es immer wieder zu Spaltung bei den Weltenwanderern. Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, wurden diese Waldläufer, wie auch die übrigen rebellierenden Hochelfen aus dem Reich verbannt. Und noch immer wehen über einigen Standorten das Banner der hochelfischen Waldläufer, die mittlerweile von Renthar Falkenspeer angeführt werden.

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