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König Thoras Trollbann war der Kriegerkönig des Reiches Stromgarde. Er ist der Vater von Galen Trollbann und der Onkel von Danath Trollbann. Sein Ahne war der legendäre General Ignaeus Trollbann.

Geschichte

Thoras Trollbann ist schon als Krieger geboren worden. Wie viele andere auch musste der stämmige und starke Mann schon als Kind immer kampfbereit sein, denn das Königreich Stromgarde lag inmitten des von Trollen besetzten Arathihochlandes.

Obwohl der große und starke König mit seiner rauen Schale nicht so wirkte, verbarg sich in seinem Inneren ein scharfer Verstand. Das gab ihm einen ungemeinen Vorteil, wenn er mit den arroganten Königen und Adeligen der anderen Reiche zu tun hatte.

Der Kindheitsfreund von König Terenas führte im Kampf die berühmte Axt Trollbann oder die uralte legendäre Klinge Trol'kalar. In Konkurrenz und Feindschaft stand er lediglich mit König Perenolde von Alterac.

Der zweite Krieg

König Thoras gehörte zu jenen Adeligen, die dem Ruf von König Terenas gefolgt sind. Dieser erzählte ihnen von der Horde und schlug zum Schutze der Reiche die Gründung der Allianz von Lordaeron vor. Er stellte die Hälfte des Heeres von Stromgarde zur Verfügung. Er konnte König Genn Graumähne in die Allianz bringen. Zusammen mit Admiral Prachtmeer bezichtigte er den König von Gilneas als Feigling. Um seinen Ruf zu erhalten schloss, sich das Königreich der Allianz an.

Thoras und seine verbleibenden Männer konnten der Allianz nicht zeigen wie schlagkräftig die Armee von Stromgarde eigentlich ist. Da die andere Hälfte der Truppe mit der Allianz gezogen ist hatten der König und seine Krieger alle Hände voll damit zu tun die nördlichen Gebiete von Stromgarde (und somit Lordaeron) vor den einfallenden Orcs von Khaz Modan zu schützen.

Stromgarde erlitt im Krieg heftige Verluste. Erst verlor es die Insel von Tol Barad und dann marodierte die Horde unter der Führung des Black Tooth Grin Clans in einigen Teilen der Nation. Dann zog sie nach Quel'thalas weiter.

Später zogen er und die überlebenden Männer nach Alterac. König Perenolde hatte die Allianz verraten und die Horde durchmarschieren lassen. So konnte Orgrim Schicksalshammer direkt nach Lordaeron ziehen. Als Thoras eintraf positionierte er die Soldaten auf den Wegen der Horde. So brach die Verstärkung der Orcs ab und die Hauptstadt blieb verschont.

Als die Allianz damit begann die Horde nach Süden zu treiben schickte Thoras seinen Neffen Danath nach Khaz Modan. Dort soll er dabei helfen, die Zwerge zu befreien.

Nach dem Krieg

Nach dem Sieg über die Horde erlaubte König Terenas seinem alten Freund Thoras das östliche Alterac zu annektieren. So sollten die Kriegsschäden für Stromgarde ausgeglichen und das unter Kriegsrecht stehende Königreich besser verwaltet werden.

Aber es sollte auch zum Bruch mit seinem alten Freund kommen. Lordaeron hatte die Orcs nach ihrer Niederlage in die Internierungslager getrieben. Das sollte zum Zusammenbruch der alten Allianz führen. Thoras sah die Orcs als Gefahr und hohen Kostenfaktor der Allianz und wollte sie alle hinrichten lassen. Der König von Lordaeron allerdings wollte keinen solchen Massenmord begehen. So kam es zum Streit und Thoras entzog der Allianz seiner Unterstützung.

Tod

Thoras starb kurz nach dem Ende des dritten Krieges. In seiner dunkelsten Stunde verlor Stromgarde seinen König unter mysteriösen und seltsamen Umständen. Ohne die Führung seines Königs konnte die Armee die Blutfaustoger und das Syndikat nicht schlagen.

Sein Sohn Galen wurde sein Nachfolger. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass diese beiden großen Fraktionen große Teile der Hauptstadt besetzen. Galen konnte noch aber dafür sorgen, dass sein Vater in den Katakomben seiner Ahnen beigesetzt wird, zusammen mit dem Schwert Trol'kalar, welches er lieber vergraben als in den Händen der Feinde sieht. So versiegelt er das Grab seines Vaters. Das geteilte Siegel übergibt er den mächtigsten Kämpfer von Stromgarde.

Galerie

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