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Disambig Diese Seite behandelt Pandaren im Allgemeinen.
Für das spielbare Volk, siehe Pandaren (spielbar).

Mistsofpandaria
Umgeben von Mythen und Legenden und nur selten gesichtet und noch seltener verstanden, gaben die geheimnisvollen Pandaren den anderen Völkern in Azeroth lange Rätsel auf. Die noble Geschichte des Volkes der Pandaren reicht Tausende von Jahren zurück, in eine Zeit lange vor den Reichen der Menschen und sogar der Zerschlagung der Welt.
- World of Warcraft - Blizzard

Geschichte

Der genaue Ursprung der Pandaren liegt im Dunkeln. Es wird angenommen, dass sie mit den Furbolgs verwandt sind und wären somit Kinder von Ursoc und Ursol. Beide Völker sehen sich als Ursprung des jeweils anderen. Ihre Geschichte reicht noch weiter zurück als die der Menschen oder Nachtelfen, und damit sogar noch vor der Großen Teilung.

Die Tyrannei der Mogu

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Vor über 12.000 Jahren wurden die Pandaren von den Mogu, einem mächtigen wie monströsen Volk von Kriegsherren, unterworfen. Die Mogu besetzten Pandaria und verhinderten ledigliche Wiederbewaffnung ihrer neuen Sklaven. In diesen dunklen Zeiten versuchten die Mönche der Pandaren den Geist ihrer Brüder zu erwecken und in einen Aufstand zu führen. Die Mönche waren die Geschichtenerzähler und -bewahrer, Heiler und Braumeister und hielten aber auch ihr Volk zusammen. Als das Imperium der Mogu zu wanken begann, schlugen die Pandaren zurück. Da sie keine Waffen tragen durften, lernten sie ihre Füße und Fäuste als Waffen zu benutzen, und die postive Kraft, das Chi, zu verwenden.

Es drohte eine Revolution und die Mogu suchten Hilf bei ihren Verbündeten, den Zandalari. Die Pandaren wiederum wandten sich an deren Sklaven, die Nachtelfen. Beide Völker unterstützen sich gegenseitig im Kampf gegen ihre Unterdrücker. Die Revolution kam und sollte eine blutige Angelegenheit werden. Der Krieg forderte horrende Verluste unter den Soldaten und der Zivilbevölkerung. Das Imperium der Mogu fiel, und das der Pandaren stieg auf. Selbst nach dem Sieg, und damit dem Zugang zu Waffen, verließen sich die Möche noch immer auf ihre Fäuste und das Chi und verfeinerten den Umgang noch weiter. Nach den Ereignissen auf der Wandernden Insel reisen Mönche durch Azeroth, um ihr Wissen mit Schülern aus allen Völkern - mit Ausnahme der Worgen und Goblins - zu teilen.

Die Lehren des Shaohao

Am Tag seiner Krönung sah ein Seher der Jinyu dunkle Zeiten für Shaohaos Reich voraus. Der Kaiser suchte Rat bei Yu'lon, der Jadeschlange. Auf der Spitze des Nimalaya rät sie ihm das Herz Pandarias zu finden, doch müsse er erst seine negativen Gefühle ablegen. An der Seite des Affenkönigs reiste er durch Pandaria. Im Jadewald überwand er das Sha des Zweifels, in der Kraserangwildnis dank Chi-ji das Sha der Verzweiflung, in der Towlongsteppe mit Niauzaos Hilfe das Sha der Angst und unter Anleitung von Xuen die Sha der Gewalt und des Hasses.

Im Tal der ewigen Blüten sprach der nun erleuchtete Kaiser zu seinem Volk. Doch erkannte er, dass die Pandaren ihre negativen Emotionen nicht wie er selbst abgelegt hatten. Um seinem Volk die notwendige Zeit dafür zu verschaffen, opferte er alles. Er verwandelte sich in einen Nebel der Pandaria umgab und von Kalimdor ablöste. Der Kaiser war zum Herz des Landes geworden und die Pandaren lernten aus dem Opfer ihres Kaisers. Den himmlisch Erhabenen wurden Tempel errichtet, in denen die Pandaren die Lehren des Kaisers und der Erhabenen erlernen können. Ferner wurden die Sha tief unter den Tempelanlagen eingesperrt. Um diese Schrecken unter Kontrolle zu halten und das Volk der Pandaren vor den feindlichen Mantis, Mogu und Yaungol zu schützen, wurde die Armee der Shado-Pan aufgestellt.

Die Pandaren der wandernden Insel

Vor vielen Generationen wollte ein Pandar namens Liu Lang wissen, wie die Welt hinter dem Nebel wohl aussieht. Um Pandaria zu verlassen, bemächtigte er sich seiner Schildkröte Shen-zin Zu. Wie seine Begleiterin wuchs auch seine Reiselust und auch andere seines Volkes packte das Fernweh. Shen-zin Zu wuchs im Laufe der Zeit und erreichte bald eine Größe, die es den Pandaren ermöglichte, auf ihr eine Kolonie zu gründen. Obwohl die als "Wandernde Insel" bekannte Schildkröte schon lange kein Land mehr angesteuert hatte, blieb die Abenteuerlust der Pandaren ungebrochen.

Warcraft III

WC3tFT-logo Dieser Abschnitt enthält exklusive Informationen zu Warcraft III: The Frozen Throne.

In den letzten Jahren wurden wieder öfters Pandaren in Azeroth beobachtet. Einer der bekanntesten war der Braumeister Chen Sturmbräu. Zusammen mit dem Halbblut Rexxar half er Thrall und seinen Orcs bei ihrer Aufgabe Durotar zu bewahren. Der Braumeister zog aber bald weiter, um neue Zutaten für seine Gebräue zu finden.

Cataclysm

Cata icon Dieser Abschnitt enthält exklusive Informationen zu Cataclysm.

Mit Todesschwinges Ausbruch wurde auch der magische Nebel zerbrochen, der Pandaria bis dahin verborgen hatte. Nun segeln Schiffe von Horde und Allianz dort hin und ziehen die Pandaren in ihren grausamen Krieg. Ihre alten Feinde, die Mogu und Mantis, regen sich wieder, und die Zandalari sind ebenfalls wieder an der Küste gelandet.

Die Pandaren der Schildkröte heute

Nach Jahrhunderten auf der Schildkröte hatten die Nachfahren der einst abenteuerlustigen Pandaren die Gemütlichkeit und Reiseunlust ihrer Brüder auf Pandaria angenommen. Dennoch gab es hier Ausnahmen, die von ihren Brüdern und Schwestern allerdings nicht verstanden wurden. Schüler des Houjin und des Tushui haben die Insel verlassen und sich Horde und Allianz angeschlossen. Auf Pandaria werden die Pandaren der wandernden Insel eher skeptisch betrachtet, denn sie könnten mit ihrer ungebremsten Neugier Pandarias dunkelste Geheimnisse zu Tage fördern. Ferner werden sie von ihren Brüdern "wilde Hunde" genannt.

Mists of Pandaria

Mists-Logo-Small Dieser Abschnitt enthält exklusive Informationen zu Mists of Pandaria.

Sowohl Horde als auch Allianz erleiden in Pandaria Schiffbruch. Da keine großen Streitmächte überlebt haben, rekrutieren hochrangige Offiziere die ansässigen Völker für ihren Krieg. Durch diesen aufkeimenden Konflikt wird das Sha aus seinem Schlummer erweckt und terrorisiert die Einwohner Pandarias. Die Shao-Pan Kampfmönche wollen das Sha wieder verbannen. Hinter dem Schlangenrücken-Wall erhebt sich der Scharm der Mantis. Die Klaxxi setzten alles daran ihrem Treiben Einhalt zu gebieten.

Allianz und Horde landeten alsbald an der Küste. Varian Wrynn und Garrosh Höllschrei wollen ihre Fraktionen tiefer ins Land führen, die Kontrolle über die Ressourcen und die Bewohner für ihre Sache gewinnen. Aufgrund von Garroshs Verbrechen an den Pandaren und anderen Völker stellen immer mehr Anführer der Horde gegen ihren Kriegshäuptling.

Auch ihre alten Feinde, die Mogu organisieren sich wieder verstärkt. Mit der Hilfe ihrer Verbündeten, den Zandalari, bergen sie den Körper ihres mächtigsten Herrschers, des Donnerkönigs. Dieser steht wieder von den Toten auf und plant den Wiederaufbau seines Weltreiches.

Besonders drängt es die Pandaren gegen Garrosh Höllschrei vorzugehen. Seine loyalen Truppen haben die dunkelsten Geheimnisse Pandarias gefunden und gegen ihre Feinde entfesselt. Besonders das heilige Tal der Ewigen Blüten wird vom dunklen Herz Pandarias aufs Schlimmste korrumpiert. Nachdem Helden den Kriegshäuptling gestürzt hatten und das Herz seinen letzten Schlag tat, nahmen die Shado-Pan ihn gefangen, denn in Pandaria sollte ihm der Prozess gemacht werden.

Im verwüsteten Tal verkündet der Geist von Shaohao, dem letzten Kaiser der Pandaren, dass das Tal sich erholen wird.

Kultur

Ein Leben würde nicht ausreichen, um die Kultur der Pandaren zu begreifen. Sie genießen jeden Augenblick des Lebens und gehen sie bewusst und voller Eifer an. Sei es das Familienleben, die Arbeit, welche dann mit großer Konzentration und Fleiß erledigt wird. Diese Leidenschaft kann dann auch bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Bierkonsum beobachtet werden. Die Pandaren sind ein Volk, das sehr bewusst lebt.

Pandaren scheinen keinen Zorn zu kennen. Sie sind stets bemüht sämtliche Streitigkeiten und Konflikte mit Ruhe zu lösen. Sollte ein Pandar dennoch einmal wütend werden, bekommt man es mit einem zornigen Bären zu tun. Im Kampf drohen sie oft sich zu verlieren. Ein Kampfschrei des Mönchs kann dann durch ganze Täler gehört werden, während er die Umgebung zerlegt.

Deshalb sind die Bewohner Pandarias sehr bemüht, sämtlichen negativen Emotionen Herr zu werden. Zorn, Wut und Ärger zu beherrschen ist eine große Kunst. Meist lösen zwei Streitparteien ihre Probleme mit dem Konsum eines kühlen Bieres. Nicht-Pandaren drohen sich an dieser Lebensweise verloren zu gehen.

Kampf (WOW und RPG)

Während des Regimes der Mogu war es den Pandaren verboten Waffen zu tragen. Bei ihren geheimen
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Trainingseinheiten bedienten sich die Mönche Landwirtschaftgeräten oder einfachen Bambusstöckern. Ihr Schwerpunkt war jedoch die Perfektion des waffenlosen Kampfs. Die Waffen der Mogu waren eher darauf ausgerichtet den Feind zu erschrecken, nicht aber zum Kampf geeignet. Deshalb nutzen die Mönche sie nicht gern. Um ihnen zu entgehen entwickelten sie Techniken, die ihnen erlaubten, sich schnell zu bewegen und zügig zu treffen. Für die großen und trägen Mogu waren die schnellen Mönche ein Schock, viele von ihnen flohen vom Schlachtfeld, als sie sie sahen. Nach der Herrschaft der Mogu nahmen die Pandaren Waffen in ihre Kampfkunst auf, doch viele hielten an dem Weg der Mönche fest. Noch immer gilt: "Besiege deinen Gegner schnell, wenn es sein muss mit blanken Pfoten.".

Die Pandaren nehmen den Weg des Kriegers sehr ernst, sie testen verschiedene Kampftechniken, passt eine gut zu ihnen, verwenden sie diese weiter und verbessern sie stetig. Kampfkünste, die ihnen nicht liegen, verwerfen sie wieder. Ist ein Bein etwa verletzt und kann nicht mehr für einen effektiven Tritt verwendet werden, entwickeln sie eine neue Tritttechnik oder perfektionieren ihre anderen Kampftechniken. Muss ein Pandar gegen einen großen, und deutlich stärkeren Gegner antreten, erkennt ein Pandar, dass er mit bloßer Kraft keine Chance hat und versucht ihn, mit schnellen Schlägen und einer cleveren Taktik zu Fall zu bringen.

Die Mönche versuchen ständig im Kampf besser zu werden. Das schreibt ihnen ihre Philosophie vor, und sie halten die besten Techniken für die Nachwelt fest. Selbst der ungeschulteste Pandar kann sich mit seinen Zähnen und Klauen wehren, doch die Pandaren empfinden diese Art des Kampfes als primitiv. Dennoch balgen sich ihre Kinder so (bis sie es besser gezeigt bekommen) und einige Pandaren gehen so jagen. Die alten Pandaren lehren, dass diese Kampfart primitiv und in die Urzeit gehört. Als Tierwesen sind sie dazu in der Lage auf allen Vieren zu laufen. Da sie ihre gestärkten Vorderläufe nicht benötigen, können sie sich so schnell auf ihren Feind zu bewegen.

Die ersten Mönche (WOW)

Die Enstehung der Mönche geht ironischerweise auf die Mogu zurück: Während ihre Pandaren, Jinyu und Hozen-Sklaven Minen gruben, die Felder bestellten und die Festungen ihrer Meister erbauten, erlaubten die Mogu einer Kaste von Sklaven die Braukunst auszuführen und Heilmittel für ihre Brüder zu erschaffen. Diese Braumeister wurden als "Mönche" bekannt, und waren der Stolz und die Hoffnung eines unterworfenen Volkes. Doch im Geheimen erlenten diese Mönche den waffenlosen Kampf. Bald gaben sie diese Erkentnisse an ihre Brüder weiter. Als die Revolution kam, zogen die Mönche als erste in den Kampf, dicht gefolgt von gut ausgebildeten Handwerkern, Sklaven und Bauern.

Zusammenleben (RPG)

Jeder Pandar gehört zu einem "Shao'din", ihr Wort für einen Clan. Einst ein mächtiges Kaiserreich, das stolz
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zusammen mit den Nachtelfen kämpfte, besteht die Gesellschaft der Pandaren heute aus einfachen Leuten, die sich ein friedliches Leben erhoffen.Trotz der in der ganzen Welt ausbrechenden und tobenden Konflikten hat sich Pandaria bis zur Lichtung des Nebels immer ein friedliches Leben erhalten. Nun entwickelt sich erneut eine Kaste von Kriegern, die die angsehenen Dichter und Künstler der Pandaren beschützen.

Diese Wächter der Kultur sind die mächtigen Shado-Pan. Um mit anderen Völkern kommunizieren zu können, sprechen die Pandaren Darnasssisch, Allgemeine, Zwergisch, Taurahe und Thalassisch.

Die Pandaren beherrschen die Kunst der Akkupunktur. Ein Griff in den rechten Arm kann den Herzschalg erhöhen und die Muskeln anspannen. Eine Kette von Punkten auf dem linken Arm kann den Ergriffenen beruhigen.

Gesellschaft (WoW)

Die Pandaren in WoW scheinen ein Volk von Bauern und Handwerkern zu sein. Der "Kornspeicher" Pandarias bildet das Tal der vier Winde. Gestärkt durch die magischen Gewässer des Tals der ewigen Blüten nimmt das Gemüse hier absurde Größen an. Die Pandaren haben keine großen Städte, sie leben in Dörfern, die von Bürgermeistern regiert werden. Da es seit Shaohao keinen Kaiser mehr gab und sich die Pandaren nicht mehr als Imperium verstehen, regiert dieser meist auch den angrenzenden Landstrich hin bis zum nächsten Dorf. Die Bauern versorgen auch die militärischen Schutzmächte ihres Landes. Die Shado-Pan, die von ihrem Kloster aus den Schlangenrücken besetzten, halten die Yaungol, Mantis und Mogu von den Pandaren fern. Dazu liefern Karawanen der mit den Pandaren verbündeten Grummel Nahrung und andere Rohstoffe auf die Spitzen des Kunlai Gipfels.

Der Goldene Lotus beschützt das heilige Tal der ewigen Blüten. Wie die Shado-Pan werden sie von den Bauern versorgt und suchen ihren Nachwuchs unter ihnen. Dann gibt es noch die Mönche. Diese Meister des waffenlosen Kampfes leben in Kloster und bilden dort ihre Schüler aus. Die göttlichen Beschützer Pandarias, die himmlisch Erhabenen, leben dort ebenfalls. Sie werden dort verehrt und geben ihre Philosophie an ihre Schüler weiter. Während die meisten Mönche ihre Klöster und naheliegenden Dörfer beschützen und nicht verlassen, ziehen andere als Wanderer durchs Land um ihre Künste so zu verbessern. Und einige Meister leben fernab der Zivilisation.

Die Lehrensucher sind die Forscher und Bewahrer des Wissens in Pandaria. Sie bringen jungen Pandaren alles über ihre Gesellschaft bei und erzählen ihnen von großen Helden. Sie behüten aber auch das gesammte Wissen des pandarischen Volkes. Doch werden Ruinen endeckt oder freigelegt sind sie es, die die Schriftzeichen deuten. Sie regen dann zum weiteren Erkunden oder dem sofortigen Rückzug an.

Tushui (WOW)

Einer der beiden primären Philosophien der Pandaren von der wandernden Insel ist die des Tushui. Er ermutigt dazu, ein ehrenwertes Leben durch Meditation, hartes Training und moralisches Leben zu erlangen. Aysa Wolkensänger hat diese Lebensweise gemeistert, dadurch ist sie die Anführerin der Anhänger des Tushui geworden. Laut Aysa passt diese Lebensweise zur der der Allianz. Deshalb führte Sie ihre Anhänger in die Reihen der Allianz.

Huojin (WOW)

Eine andere Philosophie ist die des Huojin. Er lehnt Untätigkeit als Ungerechtigkeit ab. Auch sagt er, dass alles erlaubt ist, um Haus und Liebende zu beschützen. Ji Feuerpfote hat diesen Lebensweg beschlossen. In seinen Augen ist die Horde die passende Fraktion dieser Lebensweise. So führte er die Anhänger des Huojin in die Reihen Garrosh Höllschreis.

Religion (RPG)

Die Pandaren haben einen tiefen Glauben. Dieser sagt, dass die materielle und spirituelle Welt miteinander verbunden sind. In vielerlei Hinsicht spiegelt sie viele Glaubensrichtungen der anderen Völker: den alten Glauben der Nachtelfen, die Spiritualität der Tauren, Orcs und Trolle. In der alten Religion der Pandaren ist die Kunst der Geomanten verwurzelt. Sie erzählt davon, dass die Natur und die Länder der Spiegel der Geister sind, und die Geister damit das Land spiegeln. Wie die Furlborgs, Wildhammerzwerge und Tauren folgen sie einem schamanistischem Galuben. Sie rufen die Erdmutter an und reden mit den Geistern der Toten. Sie sind wahre Geomanten, sie ziehen ihre heilige Macht direkt aus Mutter Erde. Sie haben auch eine neue Lebensphilosophie angenommen, sie handelt, dann reagiert sie. Pandaren sehen sich als das Wasser, das um den Felsen fließt: denn das Wasser fließt nicht durch den Felsen, sondern drum herum. Sie nutzen diesen unkomplizierten Weg um ihr Leben zu meistern.

Dadurch sind sie zur Erkenntnis gekommen, dass, wenn man auf einem falschen Weg ist, man mit dem Kopf gegen die Wand laufen und darum scheitern wird. Wenn ein Pandar einen Fehler macht, wird das nicht wieder vorkommen. Die Pandaren folgen diesem Weg und nutzen ihn in jedem Aspekt ihres Lebens, sei es bei der Arbeit oder dem Bier brauen. Dadurch sind die Pandaren beinahe jedem freundlich gesinnt, sie reisen gern mit anderen zusammen und reichen ihm die Hand, wird ihnen jedoch aggressiv begegnet, wird diese Hand zu einer totbringenden Faust.

Religion (WOW)

In Wow gibt es Schamanen bei den Pandaren, die annehmen lassen, dass die Pandaren wie im RPG großen Respekt vor den Elementen, den Ahnengeistern und der Natur haben. Die großen Wächter Pandarias sind die himmlisch Erhabenen. Sie haben den Pandaren gegen die Mogu geholfen und den selbstlosen Kaiser Shaohao geholfen seine Bürden abzulegen und zum Herz des Landes zu werden und es als Nebel zu umgeben.

Nach der großen Teilung wurden den himmlisch Erhabenen Tempelanlagen errichtet. In den großen Tempelgärten lernen Mönche und Schüler die Lehren Shaohaos und der himmlischen Erhabenen. Sie wollen ihm nacheifern und so erleuchtet werden wie er. Das ist auch nötig: zu starke negative Emotionen bringen die furchtbaren Sha hervor.

Braukunst (RPG)

Wenn man einem Pandaren begegnet, überrascht einen ihre Liebe zum Bier nicht besonders. Die meisten
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religiösen und meditativen Völker sehen das Bier zwar als ein Getränk, das den Geist und die Sinne vernebelt und damit den Kontakt mit der spirituellen Welt stört. Die Pandaren können darüber aber nur lachen. Der ideale Tag eines Pandar beginnt mit der Meditation und endet mit einem guten Bier zusammen mit einem engen Freund. Sie begegnen Reisenden in Tavernen äußerst freundlich, sie hören gern von jenen Leuten, die das Leben genießen, Geschichten, erfreuen sich aber auch den spannenden Erlebnissen der durch ganz Azeroth reisenden Abenteurer. Diejenigen, die das große Glück haben das Bier eines Pandarenbraumeisters zu trinken, werden feststellen, dass sie eines der besten Biere ihres Lebens getrunken haben.Was für die Brauereien von Kalimdor von Nachteil ist, denn Pandarenbierkonsumenten können nur schwer wieder von anderen Bieren überzeugt werden.

Die Pandaren haben eine vielsichtige und großartige Kultur, doch nehmen sie kaum eine Kunst so wichtig wie die des Bierbrauens. Trinken ist bei den Pandaren ein Aspekt der Kultur. Die Braumeister der Pandaren sind Weltenbummler, immer auf der Suche nach den neuesten Zutaten und alkoholischen Flüssigkeiten. Diese einzigartige Kriegerkaste der Pandaren hat den Kampf und das Heilen perfektioniert. Durch ihre Kenntnisse in der Alchemie, der Trankmischerei und Braukunst haben die Pandaren für jede Situation ein köstliches Getränk gefunden, sei es für einen Gasttisch oder für nach dem Kampf.

Die Biere und starken Alkoholmischungen bestehen aus den verschiedensten Beeren, Pilzen und anderen Gaben der Natur. Sie glauben, dass sich mächtige Naturgeister in ihnen befinden, und "destillieren" ihre mächtige Magie aus ihnen heraus. Die Getränke der Pandaren sind sehr machtvoll. Nur wenige andere Künste sind so hochangesehen wie die der Braukunst. Die Braumeister nehmen sie sogar wichtiger als das Handwerk und die Kunst. Viele Teile der Pandarenkultur würden aber ohne die Braukunst leiden. Obwohl sie eine Gesellschaft von Braumeistern sind, sind die Pandaren kein versoffenes Volk. Wegen der Liebe und der Ehrung der Tradition der Braukunst betrachten die Pandaren einige ihrer Braumeister so wie andere Völker ihre Priester. Einige Gebräue tragen die Namen der drei größten Braumeister: Ling Chou Singen, Hong Liu und einer der nur als Xiang bekannt ist. Diese drei standen in einer freundlichen Rivalität zueinander. Während Ling und Hong ihre Namen auf ihre Produkte schrieben zog "Xiang" die Anonymität vor. Die drei großen Meister sind zwar schon lange tot, doch die Braumeister, die nach ihnen kamen und kommen, setzen ihre Traditionen fort: Die Pandaren Braumeister gehen auf lange Reisen und gefährliche Abenteuer, um neue Zutaten für ihre Getränke zu finden. Die Braumeister sind freundlich und umgängig, doch wehe dem der ihnen gefährlich werden will, dieser trifft auf einen ehrfahrenen Kampfkünstler. Sie können Leute verletzen, ihnen aber auch helfen, nicht nur deswegen sind sie in Abenteuergruppen wilkommen, auch werden sie wegen ihrer Art und ihrer Kreationen hoch geschätzt.

Pandaren übertreiben nicht wenn sie trinken, nur selten haben sie einen Kater. Einen solchen können sie sich nicht leisten, den Morgen mit einem schmerzenden Kopf zu beginnen passt nicht zur Lebensweise der Pandaren. Es gibt Bier zu brauen und Kampftechniken zu meistern, und das kann man nicht, wenn der Kopf brummt und der Magen protestiert. Um nicht dem Kater zu erliegen, trinken Pandaren ein rotes Ale, das "Chous Hair of the Dog Ale". Es hat einen leichten Geschmack und hinterlässt einen klaren Verstand. Während Bier geschätzt wird, wird Whisky hoch angesehen. Die Pandaren stellen sogar solchen her, der Krankheiten und Verletzungen der Soldaten heilen kann.

Beziehungen zu anderen Völkern (RPG)

Pandaren
Nicht nur die Pandaren von der wandernden Insel haben Kontakt zur Horde und Allianz bzw. sind ihr beigetreten, auch ihre Brüder aus Pandaria haben Freundschaften geschlossen und pflegen sie. Alle von Kalimdor stammenden Völker haben großes Interesse an den Pandaren und beobachten sie. Sie sind schon neugierig auf diese Bärenwesen, die von der unerforschten Insel Pandaria stammen. Die Pandaren sind die kleinsten der tierischen Rassen von Azeroth, neben einem Rudel Furlborgs wirkt ein Pandar winzig. Allerdings sind sie weniger wild und animalisch als ihre Brüder. Sie führen Ehen, pflegen Disziplin und Freundschaft. Gewinnt man die Freundschaft und das Vertrauen eines Pandar, hat man einen Beschützer und einen Freund fürs Leben gewonnen. Anders als ihre Brüder der wandernden Insel sind die meisten Pandaren neutral. Sie begegnen deshalb jedem anderen Volk bzw. Wanderer freundlich. Da sie keine Angst vor bestimmten anderen Rassen haben müssen, können Pandaren gefahrlos wandern und müssen deshalb auch kaum Angriffe fürchten.

Obwohl sie nur kurz auf Kalimdor waren, haben die Pandaren eine besondere Freundschaft mit den Eisenschmiedezwergen geschlossen. Die Zwerge sind wie die Pandaren eine Rasse, die gutes Bier liebt und Erzähler großer Geschichten sind. Die Pandaren haben während ihres Aufenthalts in Bael Modan von der Horde, der Allianz und der angreifenden Geißel gelernt. Als Volk, das seine Vorfahren ehrt, helfen die Pandaren den Zwergen jetzt dabei ihre Herkunft und die darum verwobenen Geheimnisse der Titanen zu finden. Sie glauben, dass das Wissen um die eigene Herkunft ein wichtiger Teil des Lebens ist. Die Pandaren verstehen sich auch mit den Halbelfen ganz gut, da die Elfen ähnliche Ansichten wie die Pandaren haben. Beide Völker schätzen einander als Reisepartner. Einige Pandaren sind einst mit Illidans Streitkräften aneinander geraten. Als die Pandaren Gäste in Bael Modan waren, wurde der Zwergenstützpunkt von den Blutelfen und Naga angegriffen. Hier kämpften die Pandaren Seite an Seite mit ihren Gastgebern, und konnten sich so eine Meinung zu den anderen Völkern bilden.

Den meisten anderen neutralen Völkern stehen die Pandaren freundlich gegenüber. Die Entscheidung neutral zu bleiben, passt sehr gut zum Wesen der Bärenwesen. Einige Pandaren lebten für einige Zeit bei den Furbolgs, bei denen sie die harte Lebensart im Eschental kennenlernen konnten. Sie sympathisieren mit den Halborcs, aber das Leben und Verhalten der Goblins können sie nicht verstehen. Zu Illidans Zeiten waren sie gegen die Naga und Blutelfen (obwohl einige Pandaren zusammen mit Sin'dorei kämpften). Die Trolle lehnen sie ab, da sie dunkle Magie praktizieren, die von den Pandaren abgelehnt wird.

Beide Parteien - Horde und Allianz - sind nicht ideal für die meisten Pandaren. Denn auf Seiten der Allianz stehen zwar ihre Freunde, die Zwerge und Nachtelfen, doch die Politik und der Einsatz der arkanen Magie schreckt sie ab. Und auf Seiten der Horde genießen sie die Spiritualität, doch die Völker der Horde nehmen niemanden einfach auf. Lediglich ihre Brüder der wandernden Insel müssen sich entscheiden.

Namen (RPG)

Die Namensgebung der Pandaren ist wie die der Menschen, jeder Pandar hat einen Vor- und Nachnamen.

  • Männliche Vornamen: Chen, Jinto, Kesha, Mascha, Mushi, Polo, Sinjo
  • Weibliche Vornamen: Huan, Jiang, Lian, Mei, Ping, Shui, Zi
  • Nachnamen: Erdsang, Greentouch, Honigbräu, Lightgrace, Reedwine, Sweetbarrow, Wieselpfote

Militärische Taktik (RPG)

Pandaren WoW

Die Pandaren verlassen sich auf eine strenge Schlachtordnung: Infanterie, Bogenschützen, Kavallerie und die Unterstützung von mächtigen Magiern und Elitetruppen. Pandaren vertreten die Ansicht, dass jeder Krieger mit der bestmöglichen Rüstung und Waffen ausgerüstet werden sollte. Selbst Soldaten mit einem niedrigen Rang tragen immer etwas Pandarengebräu bei sich, das ihnen in der Schlacht helfen soll. Pandaren sind mutig, furchtlos und arbeiten während der Schlacht gut zusammen. Einheiten der Infanterie kämpfen unter einem Kriegstänzer, eine ganze Meute von Kriegstänzern dient einem Shado-Pan. Jeder Krieger trägt einen Kriegsspeer, einen runden Bambushelm, eine aus Bambusschilf gewebte Lamellenrüstung und manchmal auch einen Schild, der ebenfalls aus Bambus hergestellt wurde. Die Speerträger arbeiten in Einheiten zusammen, sie werden von ihren Shado-Pans in zahlreichen Vorgehensweisen eingesetzt: Umzingeln, flankieren oder einfach angreifen.

Direkt hinter der Infanterie sind die Bogenschützen der Pandaren platziert. Mit langen, geschmeidigen Bambusbögen ausgerüstet, können diese geschulten Schützen das Auge eines Orks auf hundert Meter treffen. Pandaren haben für jedes Vorgehen die passenden Pfeile:

  • breit und blattförmig für ungepanzerte Infanterie
  • scharf und durchdringend für gepanzerte Gegner
  • "U" und "V" förmige Pfeile für mittlere bis nahe Distanz

Falls es zum Nahkampf kommt, tragen die Schützen Katana-artige Schwerter. Pandaren sind zwar geschickte Scharfschützen, doch ihre Bögen, die sind meist so groß wie ihre Träger sind, verhindern sämtliche Angriffe aus dem Verborgenen. Die Kavallerie besteht meist aus Kriegstänzern, die auf gut ausgebildeten Reittieren, meist Pferden, kämpfen. Die Kriegstänzer tragen eine mit Bambusrüstung, die mit Metallmaschen verstärkt wurde. Mit ihren Katanas metzeln sie jeden nieder, der sich ihnen in den Weg stellt.

Vor kurzem hat das Militär Schusswaffen in sein Arsenal aufgenommen. Sie werden bald einen wichtigen Platz im militärischen Vorgehen einnehmen. Nur wenige Shado-Pans haben Schusswaffen in ihre Regimenter aufgenommen. Allerdings sind einige Soldaten der Pandaren von dieser neuen Technik so sehr überzeugt, dass sie Pandaria verlassen, um den Umgang mit Schusswaffen bei anderen Völkern zu lernen und mit neuen Techniken zurückkehren. Die alte und traditionelle Kriegsführung der Pandaren wird dadurch so verändert, wie es seit Jahrtausenden nicht mehr vorgekommen ist.

Pandaren Ausrüstung (RPG)

Die klugen Pandarenhandwerker haben es geschafft das Beste aus ihren mangelnden Rohstoffen ihrer Heimat
Wardancer
herauszuholen. Stahl ist das Seltenste und Beste was sie haben, die meisten Bestände stammen noch aus der Zeit des Urkontinents Kalimdors. Dieses alte Blech wurde eingeschmolzen und von den Handwerkern neu erschaffen. Auch nehmen sie von ihren geschlagenen Feinden, was sie gebrauchen können. So waren die Pandaren dazu gezwungen, so wenig Stahl in ihre Ausrüstung einzuplanen, wie es nur möglich war. Nur ihre Shaktanis sind komplett aus Stahl.
  • Pan-Speer

Diese Speere sind aus robustem und leichtem Bambus gemacht. Sie sind mit sündhaft scharfen Spitzen ausgestattet, die den Blättern des Bambus ähneln.

  • Shaktanis

Diese Klingen sind Meisterleistungen der Schmiedekunst. Es ist nicht möglich diese präzisen und elegant geschwungenen Waffen ohne gründliche Vorbereitung zu schwingen.

  • Kriegstänzer Rüstung

Ebenfalls aus Bambus geschaffen gleicht diese Rüstung die der einfachen Fußsoldaten. Doch die Version der Kriegstänzer wurde verbessert: In ihr sind Metallmaschen, Stahlseide oder kleine Metallkugeln eingearbeitet. Diese Rüstung ist dennoch leicht und ermöglicht den Kriegstänzern ihre namensgebene Kampftechnik.

Berühmte Pandaren

Name Aufgabe Status Standort Fraktion
Aysa Wolkensänger Vertreterin der Pandaren bei der Allianz,
Meisterin des Tushui
Lebend Sturmwind Allianz
Chen Sturmbräu Mönch, Verbünderter von Rexxar,
Besitzer der Sturmbräubrauerei
Lebend Tal der vier Winde Neutral
Mojo Sturmbräu Autor eines Warcraft Strategiebuchs Lebend Ammental Allianz
Ji Feuerpfote Vertreterin der Pandaren bei der Horde,
Meister des Huojin
Lebend Orgrimmar Horde
Li Li Sturmbräu Nichte von Chen Sturmbräu,
Autorin einger Reiseberichte
Lebend Tal der vier Winde Neutral
Taran Zhu Anführer des Shado-Pan Clans Lebend Shado-Pan Kloster Neutral
Kaiser Shaohao Letzter Kaiser der Pandaren Verstorben Neutral
Liu Lang Abenteurer Verstorben Neutral

Fraktionen der Pandaren

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Akademie des Shang Xi

Seit fast drei Generationen bereitet der hoch angesehene Shang Xi pandarische Helden auf ein Leben voller Abenteuer vor.

Die Lehrensucher

Als Bewahrer der Mysterien Pandarias durchstreifen diese tapferen Seelen den Kontinent und hoffen, aus und über ihre Geschichte zu lernen.

Goldener Lotus

Diese geheimnisvolle Pandarengesellschaft wurde gegründet, um die Bedrohung durch die Mogu endgültig aus der Welt zu schaffen.

Orden der Wolkenschlange

Wächter des Osttempels.

Shado-Pan

Die geheimnisvollen Beschützer der Tempel Pandarias, die Shado-Pan, umranken viele Mysterien.

Shado-Pan-Vorstoß

Diese tapferen Shado-Pan wagen sich in den Thron des Donners in der Hoffnung, das darin schlummernde Böse einzudämmen und Gerechtigkeit zu üben für die Jahrhunderte der Sklaverei, die sie unter der Herrschaft des Donnerkönigs erleiden mussten.

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