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Disambig Diese Seite behandelt Nachtelfen im Allgemeinen.
Für das spielbare Volk, siehe Nachtelfen von Darnassus.
Für das verbündete Volk, siehe Leerenelfen.

Screenshot 985

Ein männlicher - blinder - Krieger und ein weiblicher Schurke

Das Volk der Nachtelfen, auch bekannt als Kaldorei (Darnassisch: Sternenkinder), gehört zur Allianz. Darnassus, ihre Hauptstadt, ist eine Stadt in den Ästen des Weltenbaums Teldrassil.

Einführung

Die uralten und zurückgezogen lebenden Nachtelfen haben über die gesamte Geschichte des Kontinents hinweg das Schicksal Azeroths maßgeblich beeinflusst. Vor mehr als zehntausend Jahren halfen die Helden des Volkes während des Krieges der Ahnen dabei, die erste Invasion der dämonischen Brennenden Legion abzuwenden. Als sich Jahrhunderte später die verstreuten Reste der Legion in Azeroth mit den bösartigen Satyrn verbündeten, erhoben die Nachtelfen sich erneut, um der Bedrohung Herr zu werden. Im darauffolgenden Krieg der Satyrn mussten die Nachtelfen schwere Verluste einstecken, konnten jedoch schließlich die Streitmächte vernichten, die ihre Welt ins Verderben stürzen wollten.

Das Auftauchen der Legion hatte die Gesellschaft der Nachtelfen jedoch für alle Zeit verändert. Sie beschlossen, fortan keine arkane Magie mehr zu nutzen, da ihr leichtfertiger Gebrauch die Legion nach Azeroth gelockt hatte. Unter der Führung von Tyrande Wisperwind schufen sie sich ein friedliches, naturverbundenes Leben an den Hängen des Hyjals. Viele Jahre lang wachte Tyrande über die Nachtelfen, immer auf der Suche nach Zeichen für weitere Angriffe der Dämonen. In diesen Jahren verbrachte sie viel Zeit getrennt von ihrem Geliebten, Malfurion Sturmgrimm, der zusammen mit den anderen Druiden das Gleichgewicht der Natur aus dem Smaragdgrünen Traum heraus bewahrte.

Doch die friedfertige Existenz der Nachtelfen wurde erneut bedroht, als die Brennende Legion einen weiteren Kreuzzug gegen Azeroth führte. Am Gipfel dieses Konflikts, der als der Dritte Krieg in die Geschichtsbücher einging, griffen die Legion und ihre schreckliche untote Geißel die Länder der Nachtelfen an. Nachdem sie Malfurion und seine Druiden aus ihrem Schlummer im Traum erweckt hatte, versammelte Tyrande die anderen Nachtelfen und kämpfte Seite an Seite mit der Horde und der Allianz, um den Dämonenherrscher Archimonde und seine Schergen auf der Spitze des Hyjals zu besiegen.

Obwohl sie siegreich waren, litten die Nachtelfen schwer unter den Folgen der Schlacht. Ihr geliebter Weltenbaum Nordrassil, der von den Drachenaspekten Alexstrasza, Ysera und Nozdormu erschaffen und gesegnet worden war, um den Nachtelfen Unsterblichkeit zu verleihen, hatte eine große Mange an Energie freigesetzt, um Archimonde zu vernichten. Um diese kolossale Explosion zu erleichtern hatten die Nachtelfen beschlossen, für alle Zeit auf ihren Schutz vor Alter, Krankheit und Gebrechlichkeit zu verzichten.

Nach und nach begann Nordrassil, seine Wunden zu heilen, doch einige Druiden unter der Führung Fandral Hirschhaupts wollten einen anderen Weltenbaum erschaffen, der die Unsterblichkeit der Nachtelfen wiederherstellen sollte. Malfurion warnte vor diesem Akt der Selbstsüchtigkeit, doch als er plötzlich ins Koma fiel, verlor sein Geist die Verbindung zum Traum und Fandral schmiedete seine Pläne ungehindert weiter. Der zweite Weltenbaum, Teldrassil, wurde an der nördlichen Küste Kalimdors gepflanzt und wuchs mit der Zeit weit über die Wolken hinaus.

Im Gegensatz zu Nordrassil war dieser neue Weltenbaum nicht von den Drachenaspekten gesegnet und verlieh den Nachtelfen daher nicht erneut ihre Unsterblichkeit. Stattdessen wurde Teldrassil vom Smaragdgrünen Alptraum mit einem finsteren Leiden verderbt, das sich tief im Traum eingenistet hatte. Zudem erfuhr man, dass Malfurions tragische Krankheit ebenfalls von dieser schattenhaften Macht verursacht worden war. Als er endlich aus seinem komatösen Zustand erweckt wurde, machte Malfurion sich daran, Teldrassil von seiner Verderbnis zu heilen und bemühte sich, dem boshaften Alptraum Einhalt zu gebieten.

Diese bedeutsamen Ereignisse machten den Nachtelfen neuen Mut. Und dennoch die Nachtelfen heute vielen Schwierigkeiten gegenüber. Die Horde konnte durch gezielte Angriffe Ländereien der Nachtelfen in Eschental besetzen, während die Gebiete an der Westküste Kalimdors durch die katastrophalen Turbulenzen nach dem Kataklysmus dezimiert wurden. Während sie immer noch versuchen, mit dem Verlust ihrer Unsterblichkeit zurecht zu kommen, müssen sich die Nachtelfen darauf vorbereiten, den Herausforderungen in einem veränderten Azeroth entgegenzutreten.

Geschichte

Urzeit

Freya, Cenarius und das Tribunal der Zeitalter berichten wie folgt von dem Ursprung der Nachtelfen. Sie stammen von Dunkeltrollen ab, die am mysteriösen Brunnen der Ewigkeit siedelten und durch dessen magische Gewässer mutierten. Die Trolle der Zandalari waren dadurch verunsichert. Sie versuchten die Nachtelfen zu versklaven, denn sie fürchteten, dass diese Wesen irgendwann ihre Territorien besetzen würden.

Die Priester der Nachtelfen erforschten die Macht des Brunnens der Ewigkeit, denn sie glaubten, dass ihre Göttin Elune in ihm ruht. Sie endeckten schließlich die Magie des Brunnens und fanden heraus, wie man sie einsetzt. Nun lag die Offensive bei den Nachtelfen. Mit ihren neuen Fähigkeiten griffen Sie die Armeen und Nachschubwege der Zandalari an und konnten diese schlussendlich besiegen. Das Imperium der Zandalari zerfiel, die Amani und Gurubashi konnten nur vergleichsweise kleine Teile des Landes halten.

Die mächtigsten Magier der Nachtelfen stiegen zum Adel auf, nannten sich in ihrer Arroganz "Hochgeborene" und schufen sich die phantastische Stadt Zin'Azshari, benannt nach der Mächtigsten von ihnen, der Königin Azshara. Überall enstanden Städte der Kaldorei. Ferner erkannten die Hochgeborenen, dass die Macht des Brunnens der Ewigkeit Nachts stärker ist als am Tag und so begannen die Nachtelfen Nachts zu leben und tagsüber zu schlafen.

Während dieser frühen Jahre entdeckten die Nachtelfen mächtige Wesen, wie Cenarius, die uralten Wächter und die Drachenschwärme. Mit den meisten von ihnen schlossen sie Freundschaft. Durch den Waldgott lernten sie Respekt vor dem Leben und der Natur, den Drachen misstrauten sie, denn sie glaubten, dass diese sich für die Herren der Welt hielten und all ihre mächtigen Fähigkeiten und Geheimnisse für sich behielten. Die Drachen misstrauten aber auch den Kaldorei, da sie die Nachtelfen als Gefahr für Kalimdor sahen und versteckten Agenten unter ihnen. Den anderen humanoiden Völkern, den Tauren, Furbolgs und den Irdenen, begegneten die Kaldorei mit Arroganz, da sie sich ihnen als überlegen sahen und diese als primitiv einstuften.

Die Hochgeborenen waren aktiv geworden, während ihrer Erkundungen und dem Studium des Brunnens der Ewigkeit. Sie erkannten die Macht der arkanen Magie und begannen diese frei zu nutzen und wurden immer rücksichtloser. Diese Schule der Magie erhielt große Macht. Die Wächter und einige Gelehrte der Nachtelfen warnten die Hochgeborenen vor der Macht des Arkanen und ihrer Nebenwirkungen, jedoch hielten Azshara und ihre Getreuen an ihrer neue Quelle der Macht fest.

Krieg der Ahnen

Die Warnungen sollten sich als begründet erweisen. Die Brennende Legion endeckte den Einsatz der arkanen Magie durch die Hochgeborenen. Sargeras und Archimonde planten sorgsam die Invasion Azeroths, der brennende Titan gab sich als weise Gottheit aus und nahm über den Brunnen Kontakt mit dem Azsharas Berater Xavius auf.

Sargeras erkannte die Machtgier von Xavius und konnte ihn überzeugen, ein Portal vorzubereiten, das ihn nach Azeroth bringen soll. Königin Azshara sehnte sich ebenfalls nach Sargeras. Sie glaubte, dass nur er würdig wäre ihr Gemahl zu sein. Durch das Portal traten bereits die ersten "göttlichen" Diener, darunter Hakkar der Hundemeister.

Dessen Teufelshunde trafen auf heftigen Wiederstand durch Tyrande Whisperwind und die Sturmgrimm-Brüder. Diese sollten zusammen mit Kur'talos Rabenkrone den Kaldorei-Wiederstand anführen, denn sie hatten die bösartige wahre Natur der "Himmelsdiener" erkannt. In einem epischen Zweikampf bezwingt Malfurion Sturmgrimm Xavius und kann das erste Portal schließen, doch noch ist die Legion nicht geschlagen.

Auch die Drachenschwärme haben erkannt, welche Gefahr vor der Brennenden Legion ausging und gingen daher nichts ahnend auf Neltharions Idee zur Schaffung der Drachenseele ein. Der Erdwächter wurde von den alten Göttern korumpiert und will jetzt seine Brüder unterjochen. Alle Drachen geben einen Teil ihrer Macht in die Drachenseele und brechen gemeinsam zum Brunnen der Ewigkeit auf. Dort hat sich ein zweites Portal geöffnet und Dämonen drängen wieder nach Azeroth. Mitten im Kampfgetümmel offenbart sich Neltharions fieser Plan, er vernichtet den blauen Drachenschwarm und vertreibt seine anderen Artgenossen. Die Nachtelfen sind wieder auf sich allein gestellt.

Das weiß auch Malfurion Sturmgrimm. Gerade hatte er noch Xavius ein zweites Mal besiegt, nicht einmal dessen neuer Satyrnkörper konnte ihm einen Vorteil verschaffen. Der Druide dringt in den Bau des schwarzen Drachen ein, wird aber von seinem Bruder Illidan Sturmgrimm verraten. Dieser schafft das Artefakt nach Zin'Azshari und will mit dessen Macht Sargeras ein Portal im Brunnen der Ewigkeit öffnen. Doch das war nur ein Teil von Illidans zweifelhaften Plan die Nachtelfen zu retten. Er holt Tyrande Whisperwind aus ihrer Gefangenschaft und kämpft sich mit ihr aus der Stadt heraus.

Währendessen kämpfen Halbgötter, Irdene, Tauren und Nachtelfen unter dem Kommando von Jarod Schattensang gegen Archimonde selbst. Doch der Brunnen der Ewigkeit kann die ungebändigte Macht des Artefakts nicht halten. Er reißt sich selbst in den Abgrund und löst eine große Teilung des ursprünglichen Kalimdors aus. Die Brennende Legion wird wieder in den Nether gezogen.

Königin Azshara und ihr Hofstaat werden in die Tiefen gezogen, doch sie sterben nicht. Mit einem Treueschwur an die flüsternden Alten Götter werden sie von diesen in Naga verwandelt.

Die Pflanzung des Weltenbaums

In den Minuten nach der großen Teilung flüchten die Nachtelfen vor dem heransteigenden Meer auf den Berg Hyjal. Dort endecken Späher einen Quell mit Trinkwasser, der den Elfen beim Wideraufbau helfen soll. Doch Illidan Sturmgrimm hat eine andere Pläne. Mit einer Phiole des ersten Brunnens will er einen neuen Brunnen der Ewigkeit erschaffen, denn nur mit dessen Macht kann in dessen Augen eine zweite Invasion verhindert werden. Doch die neue Regierung der Nachtelfen hatte die Greuel des Krieges und die Verbrechen der Hochgeborenen nicht vergessen.

Sie bitten die Drachenaspekte um Hilfe, diese sollen die arkane Macht des zweiten Brunnens bannen. Ysera, Alexstrasza und Nozdormu pflanzen einen Samen des Mutterbaums G'hanir. Durch die Macht des Brunnens keimt dieser umgehend in einen gewaltigen Baum, woraufhin dieser von den Drachenaspekten gesegnet wurde.

  • Nozdormu: Die Nachtelfen sollen niemals Altern und ewig leben.
  • Alexstrasza: Die Nachtelfen sollen nie unter Seuchen und Krankheiten leiden
  • Ysera: Die Nachtelfen erhalten Zugang zum Smaragdgrünen Traum und können die Wege der Druiden beschreiten.

Nach der Weihe wird Illidan Sturmgrimm zu mehr als zehntausend Jahren unterirdischer Haft verurteilt. Maiev Schattensang ist die oberste Kerkermeisterin, die Behüterinnen die Wachmannschaft.

Die Verbannung der Hochgeborenen

Die Nachtelfen hatten ihre Lektion durch die beiden Brunnen der Ewigkeit gelernt. Nie mehr darf arkane Magie verwendet werden. Um der Versuchung des Einsatzes Herr zu werden, stellten sie den Nutzen der Magie unter die Todesstrafe. Nicht alle Hochgeborenen waren in Zin'Azshari gefallen, Dath'remar Sonnenwanderer und seine Anhänger hatten sogar der Königin Azshara abgeschworen und sich dem Kaldorei Wiederstand angeschlossen.

Nun fürchten sie um ihre Lebensweise, die Hochgeborenen konnten sich kein Leben ohne Magie vorstellen. Um ihren Forderungen nach der Aufhebung des Verbots Gewicht zu verleihen, entfachten sie einen gewaltigen arkanen Sturm im Eschental. Das Unternehmen der Hochgeborenen scheitert, dennoch will Malfurion Sturmgrimm keine solche Zahl an Leben beenden, das wäre Massenmord und gegen die Lehren Cenarius'. Er verbannt die Hochgeborenen aus dem Reich der Nachtelfen. Die Exillanten segeln nach Lordaeron.

Die lange Wacht

NightElfCrest

In dieser 10.000 Jahre dauernden Epoche passierte bei den Nachtelfen nicht viel, sie breiteten sich über ganz Kalmidor aus und kämpften gegen ihre neuen Feinde, die Naga und Satyrn. Größtenteils lebten sie im Eschental, der Dunkelküste und der Mondlichtung. Ihren Spender für ewiges Leben und Gesundheit, den Weltenbaum Nordrassil machten sie zu ihrem neuen Symbol, er prägt seit dem die Banner der Nachtelfen.

Malfurion und Cenarius bildeten zusammen mit Ysera und ihren grünen Drachen die neuen Hüter der Nachtelfen und die Schützer der Natur aus. Die Druiden spielten bald die wichtigste Rolle in der Kultur der Nachtelfen, durch deren Lehren begannen die Nachtelfen respektvoller mit der Natur umzugehen. Die Elfen zogen zu größtem Teil aus ihren Prachtbauten und begannen in der Natur, in druidisch verzauberten Bäumen zu leben. Ebenso begannen sie jeden hart zu bestrafen, der nicht respektvoll mit der Natur umgeht. Viele von ihnen gründeten Untergruppen die den verschiedenen Tiergöttern zu folgen begannen.

Tyrande Wisperwind und Shandris Mondfeder begannen nach dem Verschwinden von Jarod Schattensang mit der Reformation der Armee. Sie entmachteten den Adel innerhalb der Armee und erlaubten es einfachen Nachtelfen hohe Ämter zu bekleiden. Ebenfalls wurden die Priesterinnen der Elune zu den wichtigsten Offizieren der Armee. Da viele Männer zu Druiden ausgebildet wurden, wurden viele Frauen Soldatinnen.

Der Krieg der Satyrn und die Worgen

Jahre nach dem Krieg der Ahnen begann ein neuer Konflikt. Die Satyrn, ehemalige Hochgeborene, hatten sich zusammen mit den verbleibenden Dämonen der Legion verbündet und griffen jetzt die Nachtelfen an.

Ein Zirkel der Druiden, die späteren Druiden der Sense, erforschten die Wolfsform, die auf den Lehren von Goldrinn aufbaut. Diese als Worgen bekannte Wolfsform war mächtig, aber auch schwer zu beherrschen. Der Anführer der Druiden, Ralaar Flammzahn, erschuf die Sense der Elune, welche die Worgen kontrollierbar machen sollte, aber es funktionierte nicht. Viele Druiden verloren sich in ihr und griffen sogar die Nachtelfen an, die gebissenen Nachtelfen wurden aber ebenfalls zu Worgen.

Um diese Gefahr für sein Volk zu bannnen, verwendete Malfurion Sturmgrimm die Sense der Elune und verbannte die Worgen in den Smaragdgrünen Traum. Die Satyrn konnten ohne die wilden Wölfe besiegt werden. Der ehrenvolle Shan'do der Druiden betrat für die kommenden Jahrtausende den Smaragdgrünen Traum.

Der Krieg der Sandstürme

Jahrtausende nach dem Sieg über der Legion, sahen sich die Nachtelfen einem neuen Feind gegenüber, den Insektoiden Silithiden und ihren Herren, den verschlagenen Qiraji. Von ihrer Stadt Ahn'Qiraji aus griffen sie nach der Macht in Kalimdor. Die Elfen kämpften erbittert in dem Krieg der Sandstürme, doch neben dem Verlust seines Sohnes Valstrann musste Erzdruide Fandral Hirschhaupt Niederlage für Niederlage ertragen. Seine Truppen wurden aus der Wüste Silithus heraus nach Un'Goro getrieben.

Die eigentlich verbündeten Drachenschwärme wollten von den Problem der Nachtelfen nichts mehr wissen. Bis die Silithiden die Gelege der bronzenen Drachen in den Höhlen der Zeit bedrohten. Doch selbst mit der Hilfe von Nozdorumus Brut war noch immer die Niederlage sicher. Doch dann schlossen sich die freien Drachenschwärme zusammen und trieben die Insekten in ihre Stadt zurück. Dort entdeckten die leiblichen Kinder der Aspekte, dass der alte Gott C'Thun hinter den Angriffen steckt und dass die schiere Zahl der Silithiden nicht zu schlagen ist. Bis auf Anachronos drangen die Kinder der Aspekte in die Stadt ein und erzwangen genügend Zeit, um eine magische Barriere um Ahn'Qiraji zu schließen.

Der Skarabäuswall soll die Insektoiden so lange gebannt halten, bis eine mächtige Streitmacht auf den Plan tritt und siegen kann. Das Szepter der Sandstürme soll ihnen den Zugang zur Stadt ermöglichen. Doch Fandral Hirschhaupt will seinem Volk nie wieder ein solches Leid zumuten. Er zerschmettert das Szepter und die Freundschaft mit den Drachen.

Die Drachenreiter der Insel Drachenfels

Einige Nachtelfen der späteren Blutmythosinsel hatten sich so sehr mit Ysera und ihren Drachen angefreundet, dass die Träumerin ihnen gestattete, auf ihren Kindern zu reiten. Dieses, in seinen Augen für Drachen unwürdige Verhalten und das gute Verhältnis, zogen den Zorn Todesschwinges auf sich. Er entsendete einige Drachen unter dem Kommando von Messerrachen nach Kalimdor.

In einem langen Gemetzel wurden die Drachen und ihr Anführer vernichtet, allerdings auch die Nachtelfen und ihre Verbündeten.

Die Shen'dralar

Eine Sekte der Hochgeborenen, die Shen'dralar, zogen in die Ruinen von Eldre'thelas, um die verbleibenden Geheimnisse von Königin Azshara zu beschützen.

Die Ankunft der Orcs und Menschen

Etwa 5.000 Jahre nach dem Krieg der Sandstürme treffen erstmalig die Orcs und Menschen auf Kalimdor ein. Die Orcs unter der Führung des Kriegshäuptlings Thrall wollen sich dort eine Heimat errichten. Ein Freund Thralls, Grom Höllschrei dringt in die heiligen Wälder des Eschentals ein und beginnt die dortigen Bäume zu schlagen. Zwar können die Orcs mit der Hilfe von Cenarius fast geschlagen werden, doch durch die Macht, die ihnen vom Dämonenblut verliehen wird, können die Orcs den Halbgott töten. Danach ziehen sich die Elfen zurück.

Wenig später entdecken die Waldläufer, unter der Führung von Tyrande Whisperwind, dass die Orcs und Menschen zusammen in die Wälder eingedrungen sind. Gerade als sie dieses seltsame Bündnis geschlagen haben, greifen die Dämonen, unter der Führung von Lord Archimonde, die Elfen an. Tyrande kann knapp durch eine Finte den Fängen seiner Diener entkommen.

Die Niederlage der brennenden Legion

Nachtelfen

Zwei Bogenschützinnen, eine Mondpriesterin und zwei Jägerinnen.

Um die erneute Invasion der Legion zu stoppen, wird die Hilfe der Druiden unter der Führung von Malfurion Sturmgrimm benötigt. Um diesen zu wecken wird eigentlich Cenarius benötigt. Da dieser aber gefallen ist besorgt sich Tyrande dessen Horn und weckt damit ihren Geliebten auf. Nun beginnen die beiden eine lange blutige Reise, um die Druiden der Klaue und der Kralle zu wecken. Dabei mähen sie sich durch Reihen und Festungen der Orcs, Menschen und Untoten. In den Höhlen der Druiden der Kralle entdeckt Tyrande das Gefängnis von Illidan. Sie hofft, dass sich der Dämonenjäger gebessert hat und lässt ihn frei.

Trotz dem Widerwillen seines Brudes bekommt der Nachtelf ein Kommando. Er soll den Teufelswald von den Dämonen säubern. Dort trifft er einen Todesritter namens Arthas. Dieser erzählt ihm vom Schädel des Gul'dan und dessen Macht. Diese Macht kann den Anführer der Dämonen, Tichondrius, besiegen. Doch durch die Aufnahme des Schädels hat sich Illidan in einen Halbdämonen verwandelt. Malfurion lässt Gnade vor Recht ergehen und verbannt Illidan lediglich.

Von einen seltsamen Propheten herbei gerufen, treffen das Nachtelfenpaar auf Jaina Prachtmeer mit ihrer Menschenarmee und Thrall, den Kriegshäuptling der Orcs. Der Prophet Medivh kann die drei Gruppen dazu überreden zusammen zu arbeiten. So kann Archimonde, durch ihre massive Verteidigungsanlagen gebremst, am Weltenbaum von den Naturgeistern vernichtet werden. Allerdings wird Nordrassil dabei schwer beschädigt und die Nachtelfen verlieren ihre durch die Drachen erhaltenen Gaben.

World of Warcraft

Zu Beginn von WoW Icon 16x16 World of Warcraft haben sich die Nachtelfen der Allianz angeschlossen. Grund sind die andauernden Angriffe der Orcs auf das Eschental, die das Ziel haben, weitere Ebenen des Waldes zu erobern und mehr Holz zu schlagen. Da ihnen die Wälder heilig sind, kämpfen die Nachtelfen der Silberschwingen tapfer gegen die Holzfäller des Kriegshymnenclans in der Kriegshymnenschlucht.

Um ihr Volk zu retten, pflanzen einige rebellische Druiden unter Fandral Hirschhaupt den neuen Weltenbaum Teldrassil. Da dieser Baum aber nicht von den Drachen gesegnet ist und Malfurion Sturmgrimm im Smargadgrünen Traum gefangen ist, fällt der Weltenbaum bald der Verderbnis zum Opfer. Die Nachtelfen ahnen nichts davon und erbauen dort ihre neue Hauptstadt Darnassus und ziehen auf den Weltenbaum, wo sich bald mit einer verrückt gewordenen Natur konfrontiert sehen.

Ebenso bedrohen noch immer Dämonen und die ihnen folgende Verderbnis die Nachtelfen. In beinahe jedem Gebiet bekämpfen die Nachtelfen verdorbene Tiere und niedere Völker. Der Zirkel des Cenarius arbeitet hart um die Natur zu heilen.

Gegründet wurde dieser Zirkel von Nachtelfen und denen von ihnen ausgebildeten Tauren. Bald werden die Kaldorei von einem alten Feind bedroht, den Qiraji. Doch gegen die geballte Macht von Kalimdor kann selbst der alte Gott C'Thun nichts unternehmen.

In Eldre'thelas dringen Oger, die der Horde gefolgt sind, ein und vertreiben die Hochgeborenen aus einem Teil der Stadt. Ebenfalls greifen Satyrn und zurückgebliebende Dämonen die Stadt an. Die Hochgeborenen sind in ihrer Existenz bedroht und nehmen sogar Hilfe von niederen Völkern an.

The Burning Crusade

Im Norden Kalimdors müssen die Draenei auf den Mythosinseln Notlanden. Als sie ihnen und der Draenei der Allianz helfen werden diese aufgenommen. Dank der Draenei können die Geister der Insel Drachenfels endlich ihren Frieden finden.

Einige Schildwachen landen in Quel'Thalas, sie wollen das geschwächte Land heilen und von ihren Verwandten, den Blutelfen, erobern. Doch gegen eintrefende Truppen der Horde haben sie keine Chance.

In den Zangarmarschen kämpft der Zirkel des Cenarius gegen die verräterischen Naga. Lady Vashjs Schlangenmenschen unterjochen die Bewohner der Marschen und schänden die Natur. Ihr Plan besteht darin, einen neuen Brunnen der Ewigkeit in der Scherbenwelt schaffen. Doch Abenteurer stürmen den Schlangenschrein und vernichten Königin Azsharas ehemalige Dienerin.

Im Schwarzen Tempel wird der Verräter Illidan Sturmgrimm getötet. Die Behüterin Maiev Schattensang kehrt nach Darnassus zurück.

Der Smaragdgrüne Albtraum endet

Bald finden die Nachtelfen den Grund für die korumpierte Natur heraus, eine Verderbnis im Traum hat die Natur verdorben, ebenso sind viele Träumer gefangen, darunter Malfurion Sturmgrimm. Erst mithilfe von Tyrande Whisperwind, Broll Bärenpelz und Hamuul Runentotem kann er entkommen und den Grund der Verderbnis entdecken und vernichten. Xavius hatte nach jahrtausend langer Arbeit den Traum erreicht und mit Hilfe von Fandral Hirschhaupt verdorben.

Als Xavius vernichtet worden ist, wird Fandral inhaftiert und Ysera und Alexstrasza segnen Teldrassil.

Die Rückkehr der Hochgeborenen

Nach dem Fall von Eldre'thalas und dem Druck durch ihre alten Feinde sehen sich die Hochgeborenen gezwungen, Botschafter nach Darnassus zu senden. Nach langen Verhandlungen und einigen Vorbehalten dürfen die Hochgeborenen zurückkehren, dürfen alerdings keine große und vor allem arkane Magie mehr wirken. Ferner werden sie von Druiden und der Natur Teldrassils überwacht.

Einige Hochgeborene, noch immer arrogant, sind von den Regeln der niederen Nachtelfen mehr als angewidert.

Die Worgen von Gilneas

Worgen-Nightelves

Als der Fluch der Worgen in Gilneas ausbricht, eilen die Druiden und Schildwachen von Darnassus in die Östlichen Königreiche. Die Worgen unter Darius Crowley haben die Sense der Elune gefunden und vor den eindringenden Verlassenen versteckt. Diese hatten die Sense schon fast in ihren Besitz gebracht. Doch die Untoten unterschätzten die wilden Wölfe.

Die Druiden der Sense haben einen Weg gefunden um den Worgen zu helfen. Sie entwickelten ein Reinigungsritual, das die wilde Seite der Worgen bändigt und ihnen rationales Denken ermöglicht. Diese Wirkung ist nicht von einem Trank abhängig, der irgendwann seine Wirkung verliert. So können die Worgen ihre Kraft überlegt einsetzen.

Sie drängen die Untoten zurück. Sylvanas Windläufer befiehlt sogar die Einnahme der Kirche. Da Garrosh Höllschrei das Land erobern will, schickt er Verstärkungstruppen der Horde nach Gilneas. Doch mit Hilfe der Belagerungswaffen, Urtume und Schildwachen können die Worgen ein blutiges Patt erreichen. Noch immer kämpfen Horde und Allianz um Gilneas.

Die Konferenz von Darnassus und die Invasion im Eschental

Einige Monate später wollen die Nachtelfen die Worgen von Gilneas in die Allianz (wieder) aufnehmen. Alle Völker stimmen zu, nur Varian Wrynn von Sturmwind stimmt dagegen. Als Grund gibt er die Abschottung von Gilneas im Dritten Krieg an.

Malfurion Sturmgrimm sieht sich für die Existenz der Worgen verantwortlich und setzt sich für sie ein, doch Varian Wrynn bittet die Worgen um Hilfe, sein Zorn hat sich sogar schon gegen seinen Sohn gerichtet. Da er Mitleid hat und die Worgen in ihm den Champion von Goldrinn sehen helfen sie ihm.

Zeitgleich beginnt im Eschental eine gewaltige Offensive der Horde, gestärkt von Magnatauren will Garrosh den Wald endlich erobern. Ein Gegenangriff kommt wegen diesen Monstern zum Erliegen.

Zeitgleich hat Varian das Ritual der Worgen abgeschlossen. Der Champion von Goldrinn führt die Worgen ins Eschental. Dort bringen sie die Offensive der Horde zu einem blutigen Ende. Maiev war verrückt geworden und hatte zahlreiche Hochgeborene ermordet. Sie kann aus Darnassus entkommen, Jarod Schattensang und Shandris Mondfeder wollen ihre Arbeit fortsetzten und eine Schutztruppe für Darnassus aufbauen.

Kultur

Die Nachtelfen haben ihr ganzes Leben und Schaffen dem Dienst und dem Schutz der Natur verschrieben. Deshalb nennen sie auch die nördlichen Wälder und Ebenen Kalimdors ihre Heimat. Die Druiden verbringen deshalb viel Zeit im Smaragdgrünen Traum, dem Reich des grünen Aspektes Ysera. Nach ihrem Verlust ihrer Unsterblichkeit müssen die Nachtelfen nun härter den je um ihr Überleben kämpfen. In der Gesellschaft der Nachtelfen ist Vertrauen und Ehrlichkeit sehr wichtig, Verräter und Lügner haben es dort sehr schwer.    

Religion

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Die Nachtelfen sind ein nachtaktives Volk und beten den Mond an. Sie nennen ihn die Mondgöttin Elune. Elune scheint wirklich zu existieren, denn sie gewährt ihren Dienerinnen, der Schwesternschaft der Elune, die Magie des Kampfes und der Heilung. Das Oberhaupt der Schwestern, die Hohepriesterin, residiert im Tempel des Mondes in Darnassus. Diese ist Befehlshaberin über Klerus und Militär.

Die Nachtelfen haben große Vorbehalte gegenüber der Sonne. Daher haben Sie den Taurendruiden nur das Wissen um den Einsatz des Mondes nahe gebracht. Neuste Überlegungen dieses Volkes machten den Druiden nun die Macht der Sonne zugänglich.

Andere Gottheiten und mächtige Wesen

Die Nachtelfen haben aber auch großen Respekt vor den Uralten Wächtern Kalimdors. Cenarius etwa bildete die Druiden aus, aber auch Avianna und Malorne spielen bei ihnen eine wichtige Rolle. Die meisten Naturgötter sind aus dem Jenseits zurück und beschützen nun den Weltenbaum Nordrassil.

Die Kaldorei sind mit den Drachenschwärmen befreundet, den roten, bronzenen und grünen Drachen. Yseras Kinder sind Mentoren der Druiden. Gemeinsam durchwandern und beschützen sie den Smaragdgrünen Traum. Alexstrasza, Ysera und Nozdormu segneten einst den Weltenbaum Nordrassil.

Geschlechtertrennung

Für zehntausende von Jahren war die Geschlechtertrennung der Nachtelfen klar strukturiert. Die Frauen folgten dem Beispiel der gütigen wie kriegerischen Mondgöttin und wurden ausgezeichnete Jägerinnen, Kriegerinnen und Priesterinnen, Ausnahmen gab es nur selten. Die Männer wurden von Malfurion und Cenarius in den Wegen der Druiden geschult oder belegten andere magische Schulen.

Nach dem schrecklichen Dritten Krieg wurden diese Trennungen aufgehoben, die Verluste mussten ausgeglichen werden. Mutige Frauen wollten dem Weg der Druiden folgen und einige Männer schlossen sich der Priesterschaft oder den Schildwachen an.

Regierung

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Malfurion und Tyrande

Durch ihre Postion als Hohepriesterin und Generälin ist Tyrande Whisperwind so etwas wie die Alleinherrscherin der Nachtelfen. Nach dem Krieg der Ahnen hatte sie die Schwesternschaft der Elune in die marode Armee der Nachtelfen integriert. So sollten die Verluste ausgeglichen und die schwache Führung der Armee gestärkt werden. Ebenfalls wollte sie so die Isolation der Schwesternschaft beenden.

Durch diese Aktion hat sie als Hohepriesterin das Oberkommando über die Schwesternschaft und die Armee. Ihr Gefährte Malfurion baute den anderen Teil der Regierung der Nachtelfen auf. Zwar hält sich der Zirkel des Cenarius offiziell aus den Regierungsgeschäften heraus, redet aber dennoch mit. Lange Zeit hat Erzdruide Hirschhaupt die Beschlüsse von Tyrande offen angegriffen.

Bis Malfurion Sturmgrimm aus dem Traum erwachte, kämpfte er nicht am Hyjal, hilft aber bei den Regierungsgeschäften und vermittelt bei der Allianz.

Technologie

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Die Nachtelfen leben in einer spirituellen Verbindung mit der Natur und den Tieren in ihrer Umwelt. Sie bitten mit Hilfe der Druiden die Elemente und die Bewohner der WIldnis um Hilfe. Mit der Magie der Natur erschaffen sie viele ihrer Bedarfsgüter, sie bitten die alten Bewohner Kalimdors um Hilfe und nutzen die Gaben der Wildnis. Mit diesen Fähigkeiten können sie auf fast jegliche Technologie verzichten. Die alten und weisen Urtume geben ihr Wissen an die Nachtelfen weiter. Dank den Baumwesen wissen sie einiges um den Bau von Belagerungswaffen und den Umgang mit Waffen.

Die Nachtelfen bitten die Bäume sich so zu verformen, dass sie Bewohnbar werden. Allerdings nutzen sie nur ungern Schmieden. Denn Bäume und Feuer waren noch nie große Freunde. Mit dem Eintritt in die Allianz haben die Nachtelfen endlich größeren Zugang zu verschiedenen Technologien und handwerklichen Schöpfungen. Zusammen mit den Tauren sind sie das Volk, welches am wenigsten von der Technik abhängig ist.

Die Schlidwachen haben großen Respekt vor den Erungenschaften der Zwerge und Gnome. Obwohl den Nutzen von Dampfpanzern und Schusswaffen erkennen, verlassen sie sich dennoch lieber auf ihre Bögen und Gleven. Der Technik der Goblins misstrauen sie mindestens so sehr wie ihre Schöpfer, Nachtelfen meiden die Karawanen und Händler der Goblins, und die Grünhäute handeln, in ihren Augen, bedauerlich wenig mit den Nachtelfen. Meist greifen die Schildwachen die lauten und stinkenden Maschinen im Eschental an.

Architektur

Die alten Ruinen der Nachtelfen und der Hochgeborenen kann man überall in Kalimdor besichtigen. Mittlerweile haben die Nachtelfen diesen Stil aber fast aufgegeben und solche Prachtbauten werden nur noch selten errichtet. Der letzte dieser Art ist der Tempel der Elune in Darnassus. Die Elfen selbst leben in Holzhütten und in den Bäumen, um die sie oft noch Plattformen errichten. Um die "Spitze" ihres Hauses zu erreichen, formen sie spiralförmige Rampen nach oben.

Krieg

Xadhoom.deviantart.com More Night Elf hunter Finish by xadhoom
Viele Völker stellten sich den Nachtelfen in den Weg, und alle wurden vernichtet...
- Frei nach Maiev Schattensang

Bis zur ersten Invasion der Brennenden Legion war die Armee der Nachtelfen ein rein von Männern geführter Kampfverband und Spielball sowie Karriereleiter des Adels. Unterstützt wurden die Kämpfer von den Magiern der Mondgarde und Priesterinen der Schwesternschaft der Elune. Diese Armee war in der Lage, die Zandalari zu schlagen und die Brennende Legion unter hohen Verlusten abzuwehren.

Nach der großen Teilung und dem Wiederaufbau ihrer Zivilisation erkannten [[Tyrande Whsiperwind]] und Shandris Mondfeder die Schwächen der Armee und begannen eine Reformation. Die Offiziere wurden durch die heilenden und kämpfenden Schwestern und Mondpriesterinnen der Elune ersetzt. Demzufolge bestand die Armee bald nur noch aus Frauen und Tyrande wurde dadurch zur militärischen und religiösen Herrscherin der Nachtelfen. Man gab der Magie die Schuld an ihrem Elend und der Invasion. Sie wurde verboten und die Hochgeborenen ins Exil gedrängt.

Dank Malfurion und Cenarius gab es bald mehr als genug Druiden, welche die Magie der Mondgarde durch ihre eigene ersetzten. Anders als herkömmliche Zauberer können die Druiden heilen und mit der Macht der Natur zuschlagen, indem sie Stürme entfachen oder giftige Keime und Sporen auf ihre Feinde feuern.

Die Druiden der Klaue und der Kralle können die tierischen Formen ihres Ordens annehmen. Die Klauendruiden kämpfen als mächtige Bären und schlagen Schneisen in die Reihen ihrer Feinde. Aber auch Raubkatzen und Eulkins wurden gesehen. Ihre Kraft beziehen sie vom Urtum des Wissens.

Die mächtigen Gleven werden nicht nur von den Schildwachen als Nah und Fernkampfwaffe verwendet, sondern können in größerer Form auch von Werfern abgefeuert werden. Sie dienen so meist als Belagerungswaffe, können aber auch der Infantrie schwer zusetzen. In der Luft sind die Nachtelfen alles andere als schutzlos, die wilden Hippogryphen sind durch Cenarius in die Armee der Nachtelfen gelandet, sie kämpfen mit Schnabel und Klaue gegen andere Flieger, oder tragen die zielsicheren Bogenschützinnen auf ihrem Rücken. Das Urtum des Windes dient ihnen als Nistplatz und bildet sie im Kampf aus. Die schrecklichsten Flieger der Elfen sind die monströsen Schimären, giftspuckende Ungeheuer.

Durch ihre Freundschaft mit den Naturgöttern haben die Nachtelfen zahlreiche Verbündete in den Wäldern, die Furlborgs, die Dryaden, die Hüter des Hains, die Urtümer, und die Treants. Wenn wirklich große Gefahr für die Nachtelfen besteht, ziehen Wesen wie Cenarius und Avianna los.

Aber es gibt auch Verbündete die dunklere, schattenhaftere Macht zum Schutz ihres Volkes einsetzen, die Behüterinnen und die verhassten Dämonenjäger.         

Namen

Männliche Namen
  • Caynrus
  • Oso
  • Caelyb
  • Bretander
  • Darnall
  • Mardrack
  • Hammon
  • Heralath
  • Fyldren
  • Jarod

Weibliche Namen
  • Elerethe
  • Elyssa
  • Faeyrin
  • Ferlynn
  • Haidene
  • Keldara
  • Naisha
  • Raene
  • Sarinei
  • Saynna
  • Ysiel

Sprachen

Die Hauptsprache der Nachtelfen ist Darnassisch. Durch ihre Vergangenheit und Geschichte klingt diese wie Nazja und Thalassisch. Aufgrund ihrer Streitigkeiten mit ihren "Verwandten" hören das die Nachtelfen nicht gern. Bei ihrem Eintritt in die Allianz lernten die Elfen die Gemeinsprache.

Wiedervereinigung

Durch den Cataclysmus und die Gefahren Kalimdors bedroht, sendeten die Hochgeborenen von Shen'dralar Erzmagier Schattenfell nach Darnassus. Dieser sollte dort mit Tyrande Whisperwind sprechen und um Hilfe bitten. Er bot der Nachtelfin das Wissen und die Macht der Hochgeborenen an.

Tyrande Whisperwind hatte den Hass und den Misstrauen der Jahrtausende überwunden und war mit dem Einzug der Hochgeborenen in Darnasus einverstanden. Die Magier dürfen sogar ihre Magie trainieren. Dennoch misstrauen die Bürger von Darnassus den Zauberern und erinnern sich an deren Taten im Krieg der Ahnen. Die Bürger verhalten sich ihnen deshalb abweisend bis feindlich gegenüber. Aber auch die Hochgeborenen tun sich mit ihren Brüdern schwer.

Die Druiden haben die Natur selbst gebeten ein waches Auge auf die Hochgeborenen zu haben, denn die arkane Magie war nicht ohne guten Grund lange verboten und deren Einsatz unter die Todesstrafe gestellt.

Aussehen

Arktos Night Elf Druid by RalphHorsley

Sie sehen aus wie Elfen ... doch nicht wie die Elfen die ich kenne, sie sind größer und wilder.

- Grom Höllschrei beim Anblick seines ersten Nachtelfen

Nachtelfen haben eine recht imposante Erscheinung und sind neben den Tauren und Draenei ein recht groß gewachsenes Volk. Die Männer können bis zu sieben Fuß groß werden und besitzen einen recht muskulösen Körperbau. Anders als die Männer der anderen Elfenvölker tragen die männlichen Nachelfen dichte wilde Bärte. Zu ihren breiten Schultern kommen dann noch lange schlacksige Arme hinzu.

Die weiblichen Nachtelfen sind ebenfalls geistig wie physisch stark. Allerdings ist ihr Körperbau feiner und erinnert an die Gewandheit von schnellen und geschmeidigen Raubkatzen. Die Arme sind bei den weiblichen Nachtelfen kürzer und gedrungener als bei den männlichen Nachtelfen.

Ihr Gebiss weißt Fangzähne auf, die Reste von zurückgewachsenen Hauern sind. Sie sind neben den fledermausartigen Ohren ein weiteres Erbe der trollischen Wurzeln. Durch ihre langen Ohren und die spitzen buschigen Augenbrauen wird das wilde Erscheinungsbild der Nachtelfen vervollständigt. Ihre Hautschattierungen reichen von weiß über blau-violett bis schwarz. Bei ihren Haaren ist es kaum anders: es kann weiß oder gar grün schwarz sein.


Bernsteinfarbene Augen
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Die Nachtelfen haben gewöhnlich silberfarbene Augen. Kindern mit seltenen bernsteinfarbenen Augen gelten als Zeichen einer großen Zukunft. Einst war diese Augenfarbe unter den Hochgeborenen und anderen meist magisch begabten Nachtelfen weit verbreitet, wie etwa Königin Azshara und Illidan Sturmgrimm.

Nach dem Ende des Krieges der Ahnen und der Auflösung der alten elitären Ordnung verbreiteten sich die bernsteinfarbenen Augen auch unter den "niederen" Nachtelfen und Kinder mit solchen Augen wurden nun öfters geboren.

Ebenfalls gelten sie als Zeichen besondern druidischen Potenzials und einer natürlichen Gabe diese Schule zu verstehen und zu meistern. Das heißt aber nicht, dass Nachtelfen mit silberfarbenen Augen die Kunst der Druiden nicht beherrschen können. Malfurion Sturmgrimm etwa wurde mit silbernen Augen geboren. Seine Augen verfärbten sich erst nach der Ausbildung bei Cenarius. Illidans Augen leuchteten auch bernsteinfarben, doch für die Wege der Druiden war er zu ungeduldig.

Geweih
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Wie die bernsteinfarbenen Augen gelten die seltenen Geweihe als Zeichen großem druidischen Potenzials. Malfurions Geweih wuchs während des Krieges der Ahnen. Broll Bärenpelz wurde mit einem solchen geboren. Lange Zeit plagte es den Druiden. Erst nach dem Sieg über dem Alptraumlord wurde seine große Zukunft offenbart.

Gesichtstätoowierungen

Zu den "Bemalungen" oder Tatoos der weiblichen Nachtelfen ist nichts bekannt. Viel wird über die Bedeutung und das Aussehen spekuliert. Einige glauben, dass sie gestochen werden, wenn eine Nachtelfe erwachsen wird und die Tätowierung eine Art Verbundzeichen der Armee ist oder eine optische Laune der Natur ist, welche die Verbindung zu einem Tiergeist zeigt, denn mit viel Fantasie sehen sie wie eine Klaue oder ein Geweih aus.

Verhältnisse zu anderen Völkern

Allianz

Es scheint Differenzen zwischen der Kultur der Nachtelfen und der der anderen Allianzvölker zu geben. Einige Kaldorei halten sich mit ihrem Misstrauen, und teiweise sogar dem Hass, anderer Völker gegenüber kaum zurück. Traditionalisten unter den Nachtelfen, wie etwa der ehemalige Erzdruide Fandral Hirschhaupt und die Behüterin Maiev Schattensang, haben ihre Feindschaft den von ihnen so gesehene "niedere Völker" und "Fremden" nie geheim gehalten. Ihre schattenhafte Natur und ihre alte wilde Lebensweise haben das Misstrauen anderer Allianzvölker genährt. Die Nachtelfen misstrauen den Kriegsmaschinen der Allianz und die Allianzler halten den Lebenstil und die Kriegsführung der Nachtelfen für primitiv. Dank Malfurion Sturmgrimm und Tyrande Whisperwind sind die Bänder mit der Allianz wieder enger geknüpft, denn das Bündnis stand ihnen in den dunkelsten Stunden der Not bei. Als Ergebnis stehen die Nachtelfen nun als Schlichter, Lehrer und Beobachter der Allianz dar. Oft schreiten sie in der Not ein und hindern die Allianz an manchem Fehler.

Die jungen Völker besitzen etwas, das die Nachtelfen scheinbar verloren hatten: Die Begeisterung der Jugend. Diese hat die Kaldorei angesteckt, auch sie sind wieder an Forschung begeistert und verlassen ihre gewohnten Domänen im Eschental und Teldrassil. So entdecken die Nachtelfen wieder Regionen neu, die sie für Jahrtausende nicht besucht haben. Die Allianz dient ihnen auch als Beistand, denn die Nachtelfen haben den Verlust ihrer Unsterblichkeit nicht überwunden und hilft ihnen jetzt die Last und die Folgen von Krankheit und Tod zu überwinden.

Malfurion Sturmgrimm hat andere Nachtelfen in seiner Haltung zu anderen Völkern inspiriert. Druiden wie Talar Oktalon arbeiten nun enger mit der Allianz zusammen und tauschen sich mit ihnen aus. Die Kaldorei beteiligen sich oft an Operationen, welche die Welt und die Natur heilen sollen. In den Pestländern wollen die Nachtelfen die geschundene Natur heilen, während die meisten anderen Völker lediglich die Geißel vernichten. In Nordend helfen die Druiden der Tierwelt sich trotz der erdrückenden Präsenz des Lichkönigs durchzusetzen. In den Tausend Nadeln helfen Nachtelfenwachen einer Gruppe Tauren, sich gegen marodierende Grimmtotemtauren zu wehren. Nach dem Fluch der Worgen der Abriegelung des Lands und sahen die Verlassenen die Chance gekommen Gilneas anzugreifen.

Bewusst, dass sie eine Teilschuld am Fluch der Worgen haben, sind die Nachtelfen den Gilneern zu Hilfe geeilt und bieten Flüchtlingen einen Platz in Teldrassils Ästen an. Diese Art von Mitgefühl und Solidarität kennt man sonst nicht von den Nachtelfen.

Die Kaldorei und Quel'dorei betrachten sich mit Misstrauen und sogar Feindseligkeit. Obwohl zahlreiche Hochelfen der Allianz wieder beigetreten sind, sehen es die Nachtelfen als ihre Aufgabe an, ihre neuen Verbündeten vor den Hochelfen zu warnen, denn die Erinnerungen aus dem Krieg der Ahnen sind immer noch präsent.

Horde

Obwohl die Nachtelfen tiefe Bitterkeit empfinden, wenn sie an die Rolle der Orcs am Tod von Cenarius denken, gab es keine Feindschaft gegenüber der Horde. Erst als diese mit ihren schweren Holzverarbeitungsmaschienen und Waffen in die Kriegshymnenschlucht eindrangen und die Orcs des Kriegshymnenclans in das östliche Eschental einfielen, keimte die Feindschaft endgültig wieder auf und die Nachtelfen beteiligten sich an militärischen Operationen gegen die Horde.

Verhandlungen mit den Druiden der Tauren und diplomatische Gespräche mit Kriegshäuptling Thrall sorgten für ein wenig Entspannung und die Nachtelfen erlaubten sogar den Handel mit der Horde, doch dann kam es zum Zwischenfall an der Pforte des Zorns. Die Handelsverträge wurden gebrochen und die Horde aus dem Eschental gesperrt.

Der Kataklysmus sorgte für eine schreckliche Dürre in Durotar und der neue Kriegshäuptling Garrosh Höllschrei sah sich daher gezwungen, eine Invasion im Eschental zu beginnen. Der Kampf zwischen Orcs und Nachtelfen ist so heftig geworden, dass sogar die Urtume in den Kampf eingetreten sind.

 Verbündete

in der Armee
  • Schildwache
  • Behüterinnen
  • Nachtklingen
  • Schattenlaub
  • Sternensucher

bei den Druiden
  • Druiden der Klaue
  • Druiden der Kralle

in der Natur
  • Kinder von Cenarius
  • Schimären
  • Uralte von Kalimdor
  • Feendrachen
  • Furbolgs
  • Bergriesen

Berühmte Nachtelfen

Name Aufenthaltsort Funktion Status
Icon Hochgeborener WeiblichIcon NagaseehexeAzshara Unbekannt Nagakönigin, Ex-Herrin der Nachtelfen Unsterblich
Icon Broll BärenpelzBroll Bärenpelz Schlacht von Unterstadt Mächtiger Druide, Gladiator Lebend
Icon Dath'remarDath'remar Sonnenwanderer Unbekannt Erster Hochkönig der Hochelfen Verstorben
Icon Illidan SturmgrimmIllidan Sturmgrimm Schwarzer Tempel "Der Verräter", Herrscher der Illidari Tötbar
IconKlein Nachtelf MannJarod Schattensang Berg Hyjal Ex-General des Kaldoreiwiderstands Lebend
Icon WächterinMaiev Schattensang Unbekannt Verfolgerin des Illidan, Wächterin Lebend
Icon Malfurion SturmgrimmMalfurion Sturmgrimm Berg Hyjal, Darnassus Oberster Erzdruide der Nachtelfen Lebend
IconKlein Nachtelf FrauNaisha Unbekannt Maievs Oberleutnant Verstorben
IconKlein Nachtelf FrauShandris Mondfeder Mondfederfeste Generälin der Schildwache Lebend
Icon Tyrande WisperwindTyrande Wisperwind Darnassus Hohepriesterin des Mondes Lebend
Icon Hochgeborener MännlichIcon SatyrXavius Unbekannt Azsharas Berater, böser Arkanmagier Unsterblich
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