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Die Mogu sind eine mächtige Rasse von Magiewirkern, die in Pandaria zu finden sind. Stolz, hasserfüllt und magisch wie körperlich stark sind sie
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der größte Feind, den die Pandaren je hatten. Schon seit Anbeginn an kämpften sie um die Kontolle Pandarias.

Einst von den Titanen erschaffen, sollten die Mogu über das Land wachen. Später wurden sie vom Fluch des Fleisches ergriffen, dabei verloren sie einen großen Teil ihrer körperlichen und magischen Kraft. Unter der Herrschaft des Donnerkönigs Lei Shen konnten sie Pandaria unterwerfen und ein Imperium erschaffen. Nach der Rebellion der Pandaren ging das Reich unter und die Clans der Mogu zerstritten sich.

Mit der Ankunft von Horde und Allianz sahen die Mogu ihre Chance und wollten im allgemeinen Chaos ihr Imperium wieder zu altem Glanz führen. Unter dem Kommando von Zhao-Jin dem Blutvergießer und Shan Bu sind die Clans in das von den Pandaren kontrollierten Tal der Ewigen Blüten und der Towlongsteppe eingedrungen. Nach dem Fall des wiederauferstandenen Donnerkönigs sind die Mogu erneut in die Bedeutungslosigkeit gefallen.

Geschichte

Herkunft

Die Mogu waren Schöpfungen der Titanen. Laut Gerüchten seien sie nach dem Ebenbild des Wächters Norushen erschaffen worden. Sie dienten als
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herzlose, starke und steinerne Armee, die einen alten Feind der Titanen bekämpfen sollten. Mit ihren Fähigkeiten schmiedeten sie die Berge und formten die Flüsse. Sie erschufen einen magischen Teich im verbotenen Tal der ewigen Blüten. Ein Mysterium sind die Zwilligskonkubinen, den wohl einzigen zwei weiblichen Mogu, die je erschaffen worden.

Für Jahrunderte bewachten die Mogu das spätere Pandaria, formten das Land und kämpften nach der Abreise des Pantheons unter dem Befehl von Ra-den gegen die Feinde der Titanen. Doch dann wirkten die alten Götter den Fluch des Fleisches auf die Mogu. Ihre steinerne Haut wich Fleisch und die Mogu empfanden das erste Mal Gefühle. Neben der Angst um ihren neuen Zustand regte sie vor allem Wut und Hass an. Die Mogu vergassen ihre Aufgabe und die einst prächtige Armee zerfiel in Clans, die sich aufs Blutigste bekämpften.

Aufstieg des Donnerkönigs

The Thunder King Raid - Lei Shen
Im Zeitalter der hundert Könige stieg einer von ihnen - Lei Shen - zum König aller Mogu auf. Er erkundete die geheimen unterirdischen Kammern unter dem Mogu'shanpalast. Dort stieß er auf den Wächter Ra-den und die Maschine von Nalak'sha. Man weiß nicht genau was dort passierte, nur dass der Wächter unterworfen und Lei Shen vor Macht über Blitz und Donner strotzte. Stück für Stück unterwarf er die Kriegsherren der Mogu, die ihn zu ihrem König, besser gesagt ihrem Blitzkönig, machen wollten. Doch Lei Shen merkte an, dass nur der Donner wahrlich gefährlich sei. Daher wurde er zum Donnerkönig ernannt.

Die geeinten Mogu-Clans begannen mit der Unterwerfung Pandarias. Selbst die himmlisch Erhabenen waren Lei Shens Macht nicht gewachsen und wurden von ihm angekettet. Pandaren, Jinyu und Ho-zen wurden unterworfen und zu Sklaven der Mogu. Der König selbst - er war nun Kaiser - zog sich auf seinen Sitz auf der Insel des Donners zurück. Unter dem Joch ihrer Herren errichteten die Sklavenvölker solch Monumente wie den Schlangenrücken oder den Thron des Donners.

Der Kaiser sorgte für die Einung der Mogukultur. Ein gemeinsames Alphabet, aber auch ein Rechenwesen und eine gemeinsame Sprache enstanden. Doch das schlimmste Verbrechen, neben der Sklaverei, wurde unter der Herrschaft des Donnerkönigs vorangetrieben: das Fleischformen. Diese scheußliche Magie brachte neben noch ertäglichen und vernunftbegabten Wesen wie den Grummel und Saurok schreckliche Mutanten und Wesen wie Megaera und Ji-Kun hervor. Diese lauern bis heute in den Tiefen des Throns des Donners.

Doch auch Lei Shen war dem Lauf von Leben und Tod unterworfen. Er verstarb im hohen Alter und wurde von seinen Anhängern in der Totenstadt hoch in den Gipfeln von Kun Lai beigesetzt. Oft wird angenommen das Lei Shen im Kampf gegen die Rebellion der Pandaren umkam, doch herrschten bis zur Rebellion der Pandaren noch andere Kaiser wie Zian, Meng, Qiang und Subetai.


Rebellion der Pandaren

Den Pandaren wurde von ihren Meistern verboten, Waffen zu tragen, also trainierten die Bauern und Handwerker heimlich mit Arbeitsgeräten oder blanken Pfoten.
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Bald stiegen Meister des waffenlosen Kampfes - die Mönche - unter den Pandaren auf. Ihnen war es möglich die körpereigenen Energien - das sogenannte Chi - zu kontrollieren. Die Mogu standen den wütenden Völkern Pandarias allein gegenüber. Ihre engsten Verbündeten, die Trolle des Zandalari-Imperiums, hatten ebenfalls Sklaven, die Nachtelfen, gegen sich aufgebracht. So wurde das Imperium der Mogu zerschlagen. Es zerfiel wieder zu Clans, die nun in den Ruinen ihres Weltreiches lauern.

Die Pandaren indessen stellten in Freundschaft mit den anderen Völkern nun selbst ein Kaiserreich auf, das östlich vom Schlangenrücken lag. Als Shaohao frei von seinen Bürden das Land in tiefen Nebel hüllte, verschwanden auch die Mogu.

Krieg in Pandaria

Als Horde und Allianz in Pandaria landeten und das Land und die Bevölkerung mit in ihren Krieg zogen, sahen die Mogu ihre Chance: Sie wollten das allgemeine Chaos ausnutzen und ihr Weltreich wieder aufbauen. Überall in Pandaria tauchten die Mogu aus ihren Verstecken auf und kämpften gegen die Pandaren und die Eindringlinge. Im Mogu'shan Palast haben sich drei der großen Clans versammelt, um König Xin den Waffenmeister zu treffen. Er hatte einen Plan ausgearbeitet, um Pandaria zu erobern. Doch da die Clans noch immer zerstritten waren, konnten Helden ins Gewölbe eindringen, um den König zu töten.

Doch dann landeten die Zandalaritrolle an den Küsten Pandarias. Diese planten ebenfalls ihr Imperium wieder aufzubauen mit Hilfe der Mogu. Trolle unter der Führung von Gara'jal wollten die uralten Geheimnisse und die mächtige Armee aus den Tiefen des Mogu'shangewölbes bergen. Schon wie die Pandarenrebellen griffen Helden das Gewölbe an und konnten die Trolle von ihrem Plan abhalten - zumindest fürs Erste.

Die Zandalari erfuhren, wo der Donnerkönig seine letzte Ruhestätte gefunden hatte. Obwohl Horde und Allianz bemüht waren die Clans im Kun Lai Gipfel zu bekämpfen und zu töten, gelang es den Trollen den Körper aus dem Tal des Kaisers zu bergen und zur Insel der Abrechnug zu schaffen. Die Helden schlugen sich bis zu den Totenbeschwörern durch, doch selbst deren Ableben konnte die Wiedergeburt des Donnerkönigs nicht mehr verhindern.

Lei Shen erhob sich aus seinem Schlummer und kehrte zu seinem Sitz auf der Insel des Donners zurück. Dort sammelte er die besten Krieger und Magier der Mogu und Zandalari um sich und plante die Rückeroberung Pandarias. Doch die Offensive der Kirin Tor und der Sonnenhäscheransturm landeten unter dem Oberbefehl des Shado-Panvorstoßes an der Küste und trieben die Mogu zum Thron des Donners zurück.

Helden drangen über die Kanalanlagen des Herrschaftsitzes vor und mussten sich den schrecklichsten Schöpfungen der Fleischformer, Zandalaritrollen und Mogu stellen. Auf der Spitze schließlich gelang ihnen die Vernichtung des Donnerkönigs.

Kaum erfuhren die Clans vom erneuten Untergang ihres Kaisers, zerstritten sie sich erneut und verschwanden in der Wildnis.

Kultur

Magie

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Die Mogu sind ein Volk von sehr mächtigen Magiewirkern, die neben den mächtigen Kriegern, eine sehr hohe Position in ihrer Gesellschaft haben. Mogu beherrschen die "klassischen" Schulen wie Arkan oder Feuer, verfügen aber auch über Fähigkeiten der Nekromantie, wozu auch das Fleischformen und das Seelenbinden gehören.

Das Fleischformen ist eine besonders grausame Form der Magie. Die Grummel und die Saurok wurden mit Hilfe der magischen Brunnen des Tals der ewigen Blüten aus Troggs bzw. einer in Pandaria heimischen Echsenart erschaffen. Andere schreckliche Resultate und Fehlschläge sind die Horror, die in den Hallen der Fleischformer wandeln.

Das Seelenbinden wird praktiziert um die steinernen und tonhäutigen Armeen der Mogu in Bewegung zu setzen. Mit Nekromantie rufen sie die Geister der Gefallenen und Versklavten. Diese werden dann in neue Körper gesetzt, die zum Leben erwachen oder es werden einfache Statuen erweckt, die für simple Aufgaben wie Wachdienst und den Kampf eingesetzt werden.

Sklaverei

Die Mogu sind davon überzeugt, ein überlegenes Volk zu sein, woraus sie die Berechtigung ableiten, über andere Völker zu herrschen. Daher ist es eine Selbstverständlichkeit für sie, Sklaven zu halten. Diese nutzen sie etwa als Bauarbeiter, die Monumente wie den Schlangenrücken errichtet haben. Eine andere Sorte von Sklaven sind die sogenannten Gebrandmarkten. Sie leben unter unmenschlichen Umständen und Arbeitsverhältnissen.

Sollten die Sklaven den Anforderungen nicht genügen, wird eine geeignete Rasse mit Hilfe des Fleischformens erschaffen oder die Terakottakrieger zum Dienst gerufen.

Regierung

Die Moguregierung entspricht einer absoluten Monarchie, die sich vor allem auf ihre militärische Macht, aber auch Grausamkeit stützt. Die jeweils vorherrigen Herrscher wurden immer durch stärkere und grausamere Herren abgesetzt. Versagen und Widerspruch wird bei den Mogu mit dem Tod bestraft

Tod

Einen klassischen Tod gibt es bei den Mogu nicht, da sie die Seelen dank ihrer Magie in neue Körper einschließen können. Einzig die Herrscher können in Frieden ruhen und werden mit großem Respekt behandelt. Beigesetzt werden sie in den prächtigen Hallen im Tal der Kaiser das im Kun Lai Gipfel versteckt liegt.

Kontakt mit den Zandalari

Als die Mogu über Pandaria herrschten, gab es Beziehungen zum Weltreich der Zandalari. Als die Pandaren den Aufstand probten, wurden auch die Zandalari von Pandaria vertrieben. Mogu und Zandalari dienen bis heute als Schreckgespenster für Pandarenkinder.

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