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Kilrogg
Dieser Artikel behandelt den Charakter aus WarCraft 1 und 2. Für den Charakter aus Warlords of Draenor siehe: Kilrogg

Kilrogg Totauge war ein legendärer orcischer Krieger und Taktiker. Ferner war er der Häuptling des mächtigen Clans des blutenden Auges. Seinen Namen erhielt er als sein rechtes Auge verlor.

Geschichte

Als Gul'dan den Häuptlingen der Orcs Macht und Kraft versprach, war Kilrogg einer der ersten, die das verdorbene Blut von Mannoroth tranken und mit dämonischer Energie und Wut verdorben wurden.

Erster Krieg

Als einer der älteren Häuptlinge war es Kilrogg satt Leben zu verschwenden. Der eigentlich sonst verehrte und geachtete Orc wurde für seine Vorsicht von den jüngeren Orcs oft als feige betrachtet. In poltischen Angelegenheiten entwicktelte sich Kilrogg zu einem Pragmatiker. Er soll drei seiner Söhne und zwei seiner Enkel erschlagen haben, da diese glaubten ein besserer Anführer als er zu sein.

Zu Beginn des ersten Krieges waren Kilrogg und sein Clan des blutenden Auges, sowie Cho'gall vom Schattenhammerclan an der ersten, vergeblichen Belagerung Sturmwinds beteiligt. Nach ihrer Niederlage beschuldigten sich der Krieger und der Oger jeweils gegenseitig Schuld an der Niederlage zu sein.

Da die Invasion Azeroths durch eine Teilung der Horde zu scheitern drohte, setzte Gul'dan erneut Schwarzfaust auf den Thron des Kriegshäuptlings.

Zweiter Krieg

Nach Schwarzfausts Tod folgte Kilrogg auch dessen Nachfolger, Orgrim Schicksalshammer. Von seinem neuen Kriegshäuptling erhielt der Clan des blutenden Auges Order in Khaz Modan zu bleiben und die Minenarbeiten und Ölförderung dort zu überwachen und am laufen zu halten.

Als Orgrim nach Khaz Modan gedrängt wurde, er hatte einen Teil der Horde hinter dem Verräter Gul'dan hergesendet um dessen Ehrlosigkeit zu bestrafen, gehörte Kilrogg zu dessen Beführwortern. Als Schicksalshammer von der Allianz geschlagen und gefangen wurde, weigerte sich der alte Häuptling und konnte sich und seinem Clan vor dem Zugriff durch die Allianz erwähren.

Invasion von Draenor

Kilrogg konnte der Allianz zwei Jahre lang entkommen. Doch sein einst großer Clan hatte viele Krieger verloren. Wie viele orkische Anführer wurde er in seinen Träumen gerufen. Diese hatte ihm Teron Blutschatten geschickt. Zusammen mit seinen Kameraden hatte er das dunkle Portal wieder geöffnet und den alten Schamanen Ner'zhul zum Kriegshäuptling gemacht.

Wieder auf Draenor sollten er und sein Clan als dessen Leibwache dienen. Zusammen mit Grom Höllschrei und Kargath Messerfaust führte er eine Scheinbelagerung auf die Festung Nethergarde durch. So konnten Ner'zhuls Agenten ungestört mächtige magische Artefakte für ihren Herren stehlen.

Später zog die Horde von der Höllenfeuerzitdalle zum schwarzen Tempel. Dort wollte Ner'zhul ein magisches Ritual durchführen um die Horde zu retten. Auf ihrer Reise pausierten sie in der ehemaligen Totenstadt der Draenei, Auchindoun. Kilrogg glaubte, dass es eine schlechte Idee sei dort zu rasten. Zusammen mit Ner'zhul und Teron Blutschatten drang er in Schattenlabyrinth vor. Dort trafen sie auf die Reste des Schattenrats, aber auch auf die Allianzstreitkräfte unter dem Kommando von Danath Trollbann.

Kilrogg forderte Trollbann zu einem in seinem Auge ehrenvollen Kampf heraus. Der Mensch konnte Kilrogg durch Ausnutzung des fehlenden Auges bezwingen. Als Kilrogg starb, hoffte er, dass die Horde durch sein Opfer weiterleben würde.

Kilroggs Art und Weise leben in seinem Sohn Jorin Totauge weiter.

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