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Siehe auch: Azeroth

Für die gleichnamige Hauptstadt des Königreichs, siehe Sturmwind (Stadt).

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Königreich Sturmwind (auch bekannt als Königreich Azeroth, Reich von Sturmwind oder Sturmwind (Nation)) ist das letzte große Königreich der Menschen. Dieses Gebiet liegt im südlichen Teil der östlichen Königreiche und ist vom Schlingendorntal und Khaz Modan umgeben.

Die gleichnamige Hauptstadt liegt im östlichen Teil des Elwynn-Waldes. Gegründet wurde es vermutlich von den Erben von Arathor und König Thoradins, die einst die Stadt Strom verlassen haben. Sturmwind bekam die volle Macht der orcischen Horde zu spüren und wurde im ersten Krieg völlig zerstört.

Anduin Lothar, der letzte der Blutlinie der Arathi, konnte die Überlebenden nach Lordaeron führen und die dort lebenden Könige zu einem gemeinsamen Bündnis gegen die Horde überreden. Als Allianz von Lordaeron kämpfen die Reiche unter der Führung Lothars erfolgreich gegen die Horde. Nach dem Sieg und dem Wiederaufbau bestieg Varian Wrynn den Thron und wurde der neue König.

Doch durch ein Komplott der Defias und der Drachenlady Onyxia, wurde der König während seiner Reise zu einem diplomatischen Treffen gekidnappt. Also übernahm dessen Sohn Anduin die Herrschaft. Im Hintergrund führten die beiden Adeligen Katrana Prestor und Bolvar Fordragon die Geschäfte bis zu dem Tag, als der König zurückkehrte und der Komplott aufgedeckt wurde.

Unter der Führung von König Varian Wrynn und seiner Nation kämpften die Armeen der Allianz erfolgreich gegen den Lichkönig und trotzen dem gefallenen Drachen Todesschwinge. Dann begann die entscheidende Phase des Krieges zwischen der Horde und der Allianz.

Geschichte

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Vermutlich wurde Sturmwind vor über Eintausend Jahren von den Erben des großen Menschenkönigs Thoradin, den Arathi, gegründet. Diese hatten wie viele andere Stämme verlassen, auch die einstige Menschenhochburg Strom. Unter der Führung der einstigen Königsfamilie gründeten die Menschen im Süden der östlichen Königreiche das Königreich Sturmwind.

Seinen Namen verdankt das Königreich den stürmischen Winden, die in den Bergen, in denen Sturmwind erbaut wurde, herrschen.

Ebenfalls erbauten sie die gleichnamige Hauptstadt. Doch aus unerklärlichen Gründen bestiegen nicht die Arathi erneut den Thron, sondern die Familie der Wrynns. Unter deren Führung stieg das Reich auf und gedieh prächtig.

Alsbald wurden dem König treue Organisationen wie die Bruderschaft des Pferdes oder die Kleriker von Nordhain gegründet. Das Reich war, wie die anderen Nationen auch, ein Mitglied und Verfechter der Kirche des heiligen Lichts. So errichteten die Kleriker nördlich von Sturmwind eine Abtei im Nordhaintal.

Das dunkle Portal öffnet sich

Der Untergang von Sturmwind sollte von einem mächtigen, wie eigentlich immer freundlich gesinnten Verbündeten kommen. Der Magier und Wächter Medivh wurde schon bei seiner Zeugung vom dunklen Titanen Sargeras befallen. Dieser täuschte einst Medivhs Mutter Aegwynn. Der Titan wollte so an die Kräfte des Wächter des Rates von Tirisfal gelangen.

Durch seinen Diener Kil'jaeden erfuhr Sargeras von der, von Dämonen verleiteten orcischen Horde. Mit der Hilfe des Hexenmeisters Gul'dan begann der wahnsinnige Magier ein dunkles Portal zu öffnen, um mit dessen Hilfe Heerscharen der Orcs nach Azeroth zu bringen. Die Orcs marschieren unter der Führung von Schwarzfaust nach Sturmwind, scheitern aber an der entschlossenen Verteidigung der Stadt unter König Llane Wrynn.

Um seinen neuen "Verbündeten" zu helfen, begann Medivh damit, die mächtigsten Magier Sturmwinds zu töten. Während der Nachforschungen des Magiers entdeckte dessen Schüler, Khadgar die Wahrheit. Er konnte die Botschafterin der Horde, Garona die Halborcin und den Champion von Sturmwind und letzten der Arathi, Anduin Lothar davon überzeugen, dass sein Lehrmeister die Schuld an der Ankunft der Horde und deren Verderbnis hat.

Zwar kann der ungleiche Trupp in Madivhs Turm, Karazhan eindringen und den Magier mit seinem Tod von Sargeras erlösen, doch der Untergang des Reiches ist besiegelt. Unter einem Zauber des bösen Schattenrates stehend, tötet Garona König Llane. Ohne ihren Anführer und in Trauer um ihn, verlieren die Verteidiger jegliche Motivation und die Stadt fällt.

Die Orcs in Sturmwind

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Die Orcs besetzten unter der Führung ihres neuen Kriegshäuptlings Orgrim Schicksalshammer die Ruinen der Stadt. Die einst schönen Kanäle der Stadt sind mit Leichen gefüllt und die Stadt brennt teilweise komplett nieder. Den erschlagenen Rittern geht es noch schlechter. Um Schicksalshammer die Treue zu beweisen, erschafft Gul'dan die erste Generation von Todesrittern.

Flucht nach Lordaeron

Anduin Lothar hat von seinem König die Order erhalten, dessen Sohn und zahllose Flüchtlinge nach Lordaeron zu bringen. Unter der Führung des einstigen Flüchtlings, erreichen die Flüchtlinge die Hafenstadt Süderstade. Anduin und Khadgar reisen mit Prinz Varian direkt zu Lordaerons Hauptstadt weiter. Dort können sie König Terenas und die anderen Herrscher der Menschen davon überzeugen, unter einem Banner gegen die Orcs zu kämpfen.

Der Krieg gegen die Horde

Aufgrund von Kommandostreitigkeiten und seiner historischen Herkunft, wird Anduin Lothar zum Kommandanten erwählt. Unter seiner Führung kann die Horde bezwungen werden, doch Lothar stirbt im letzten Gefecht gegen Orgrim Schicksalshammer.

Nach dem Krieg

Mit der Hilfe von Spendengeldern anderer Reiche und der Kirche des heiligen Lichts, kann das Königreich wieder aufgebaut werden. Vom Wiederaufbau der beiden Dörfer Sunnyglade und Grand Hamlet sieht man aber ab. Um den Opfern des Krieges zu gedenken, errichtet man auf der Insel im Steinhügelsee einen Gedenkstein für die Gefallenen des ersten Krieges. Eine Statue von Aduin Lothar nahe der gestürmten Schwarzfelsspitze erinnert an die Helden und Toten des zweiten Krieges. Wracks und andere Überreste orcischer Belagerungstechnik werden die Menschen noch lange an die dunklen Jahre unter dem Joch der Horde erinnern.

Die Steinmetzgilde unter der Führung von Edwin van Cleef leistet ganze Arbeit. Varian Wrynn wird mit seiner Volljährigkeit zum König gekrönt und seine Ehefrau Tiffin bringt alsbald dessen Erben Anduin (nach dem Helden Anduin Lothar benannt) zur Welt. Doch statt Regierungsgeschäften hat Varian andere Pläne. Er will die Mörderin seines Vaters, Garona finden und vernichten.

Die Defias

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Die Drachenlady Onyxia hatte im Auftrag ihres Vaters Todesschwinge das Adelshaus von Sturmwind als Katrana Prestor unterwandert und verzaubert. Sofort stellen diese die Zahlungen für die Steinmetze ein. Auch die Steinmetze werden von der Drachenlady manipuliert. Varian ahnt von alledem noch nichts, er ist weiter auf der Spur Garonas. Die Steinmetze fordern wegen des Fluchs immer mehr Geld. Um die Arbeiter doch noch bezahlen zu können, erhöht der Adel die Steuern immer öfter. So bricht ein Volksaufstand aus, in diesem wird Varians Ehefrau Tiffin getötet.

Varian verfällt darauf in tiefer Depressionen. Später wird er dazu sagen, dass er "sich wie ein Untoter" gefühlt habe. Während dieser Zeit verlassen die Steinmetze die Stadt und das Reich. Sie gründen die Verbrecherorganisation der Defias. Diese setzen dem Königreich bald schwer zu und bringen Westfall, die Weizenkammer des Landes, unter ihre Kontrolle. In den Todesminen plant Edwin einen Angriff auf die Hauptstadt.

Der dritte Krieg

Sturmwind hatte aufgrund seiner geographischen Lage das Glück, kein Opfer der Geißel und der Brennenden Legion zu werden und erklärt sich bereit, Flüchtlinge aufzunehmen. Nach dem Krieg sendet Varian Truppen zum Zugwindlager, um die Argentumdämmerung gegen die Untoten zu unterstützen. Jaina Prachtmeer hat die Nation Theramore errichtet und wird von Sturmwind unterstützt. Durch den Fall Lordaerons gingen der Hafen von Menethil und Süderstade an Sturmwind.

Die Entführung Varians

Durch die Erziehung und Ausbildung Anduins findet Varian bald wieder zu sich zurück. Um seinen Sohn vor den Schrecken eines erneuten Konfliktes zu beschützen, stimmt er einem Treffen mit Thrall, dem neuen Kriegshäuptling der Horde, in Theramore zu. Auf der Reise zu diesem Treffen wird Varian von den Defias gefasst. Die Defias stehen ebenfalls unter dem Einfluss von Onyxia und liefern ihr den gefangenen König aus. In einem Ritual spaltet sie den König in einen starken und schwachen Teil auf. Während der raue, starke Teil entkommt, nimmt sie den charmanten diplomatischen, aber schwachen Teil gefangen.

Um einen Aufstand und Unruhen oder gar einen Bürgerkrieg zu verhindern, krönt das Adelshaus den Prinzen Anduin Wrynn zum König. Da dieser noch minderjährig ist übernehmen Lord Bolvar Fordragon und Lady Katrana Prestor die Regierungsgeschäfte. So kann Onyxia als Katrana getarnt den Untergang der Nation voran treiben. Sie verweigert jeglichen Hilfegesuchen Unterstützung.

Die dem Untergang geweihten Gebiete

Westfall

Die einstige Kornkammer der Nation wird von den ehemaligen Steinmetzen des Landes, den Defias kontrolliert. Diese machen den Farmarbeitern mit Hilfe von Murlocs und Gnollen das Leben und die Arbeit schwer. Auch die Landmaschinen haben sich gegen ihre Meister gestellt. Unter der Führung von Gryan Starkmantel trotzt die Volksmiliz von Westfall allen Versuchen der Defias, Westfall zur Gänze zu übernehmen. Nach dem Tode Edwin van Cleef in den Todesminen, wird die Volkmiliz in den Grizzlyhügeln gegen die Diener des Lichkönig kämpfen.

Dämmerwald

Das Dörfchen Dunkelhain wird von Worgen, Defias, Untoten und den Wildtieren bedroht.

Rotkammgebirge

Die Reste des Schwarzfelsclans haben sich mit Gnollen zusammengeschlossen und bedrohen jetzt die Bewohner des Rotkammgebirges.

Die Rückkehr des Königs

Der starke Teil Varians hatte sich durch Kalimdor geschlagen und erreichte mit seinem ehemaligen Gladiatoren Sturmwind. Dort enttarnt er mit der Hilfe des Marshall Windsors Onyxia. Diese verlässt Sturmwind zusammen mit Anduin Wrynn. Zusammen mit Jaina Prachtmeer brechen die beiden Varians auf um den Prinzen zu retten. Im Kampf in Onyxias Hort werden sie durch einen Zauber wieder geeint. Varian tötet darauf den Drachen. Erneut fällt der Vorschlag sich mit Thrall in Theramore zu treffen.

Doch dem Zwielichthammerclan graut es vor guten diplomatischen Verbindungen zwischen Horde und Allianz. Daraufhin greifen Agenten Theramore an. Varian und Thrall halten den Angriff für einen Plan des jeweils anderen. Das Treffen scheitert erneut.

Der Angriff des Lichkönigs

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Verärgert kehrt Varian nach Sturmwind zurück. Doch seine Regentschaft sollte nicht lang friedlich bleiben. Der Lichkönig hatte immer wieder Städte wie Süderstade und Goldhain angegriffen. So marschiert die Allianz Richtung Nordend. Doch die Geißel will das Auslaufen der Flotte verhindern. Nach der Niederschlagung einer Gegeninvasion bricht die Flotte dann doch unter der Führung von Bolvar Fordragon auf.

Krieg in Nordend

Sturmwind kann seine Gebiete mit Hilfe der Valianzfeste und Festung Valgarde erweitern. Das Reich hat 50.000 Männer und Frauen als Verluste zu beklagen. Einer von diese Verlusten ist Bolvar Fordragon, denn dieser wurde als Untoter von Tirion Fordring zum neuen Lichkönig gekrönt.

Der große Cataclysmus

Der Sieg in Nordend hatte ein Gutes: die Armee stand wieder zur Verfügung. Varian entsendet Truppen in die noch immer gefährdeten Gebiete. Dennoch können die Truppen die größten Feindkonzentrationen zerschlagen. Doch mit der Horde kommt es zum endgültigen Bruch. Varian drang nach dem Verrat an der Pforte des Zorns in die Unterstadt ein und entdeckte die grauenhaften Experimente der Apothekervereinigung und das schreckliche Los, das seinen einstigen Gastgeber Lordaeron ereilt hat. Varian erklärt der Horde den Krieg.

Im Nordhaintal sind Schwarzfelsorcs eingedrungen. Junge Helden müssen ihnen Einhalt geben und die brennenden Weinfelder löschen. In Westfall hat sich die Lage nicht gebessert, Vanessa van Cleef hat Unruhe unter den armen Einwohnern gestiftet und die Defias ziehen sich erneut in den Todesminen zusammen. Im Rotkammgebirge sind ebenfalls Schwarzfelsorcs eingedrungen. Der schwarze Drache Dunkelfeuer hat sie in dieses Land geführt.

Doch scheinbar haben diese Gruppen den Zorn der Helden von Azeroth vergessen und werden vernichtend geschlagen.

Der neue Kriegshäuptling Garrosh hat auf eine solche Kriegserklärung gewartet. Doch Todesschwinges Ausbruch hat den Planeten stark verwüstet. Neben dem Krieg steht Sturmwind erneut einem Aufbau gegenüber.

Darnassus Konferenz

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Einige Zeit nach der großen Katastrophe beantragen die Worgen eine Aufnahme in die Allianz, vielmehr möchte Gilneas in die Allianz zurückkehren. Während alle Völker für einen Beitritt stimmen, ist Varian Wrynn und damit Sturmwind dagegen. Er hat Graumähnes Ignoranz während des Dritten Krieges nicht vergessen. Erst als Malfurion Sturmgrimm die beiden Monarchen zusammenführt kommt es zu einem Fortschritt.

Varian Wrynn berichtet Genn Graumähne von seiner impulsiven, wütenden Seite. Der Worgenkönig sagt ihm auch warum. Scheinbar ist Varian vom Wolfsgeist Goldrinn erwählt, doch er kann dessen Wut nicht kontrollieren. Erst als auch Varian das Reinigungsritual der Worgen durchläuft geht es ihm besser.

Gemeinsam ziehen Könige und Worgenrudel ins Eschental, dort drohen die Armeen der Nachtelfen von einer von Garrosh geführten Offensive der Horde vernichtet werden. Da die Horde nicht mit den Worgen rechnet, werden sie von ihnen überrascht und geschlagen. Der vom Wolfsgeist erfüllte Varian schlägt Garrosh in einem Zweikampf, doch der Orchäuptling entkommt.

Die Worgen werden nach dem Sieg in die Allianz aufgenommen. Goldrinn und Varian Wrynn werden zum Schlachtruf der Allianz.

Mists of Pandaria

Mit dem Fall des Nebelschleiers erreichen zahlreiche Besucher und Gruppen die Heimat der Pandaren. Da die Invasionsarmeen noch auf sich warten lassen, sucht Admiral Taylor Verbündete und Stellvertreter für die Allianz. Er führt die Jinyu der Perlflossen in die Allianz, ihr Kampf gegen einen Stamm Hozen, die sich der Horde angeschlossen haben, weckt schließlich die Sha.

Monate später nach diesen Ereignissen beginnt die Operation Schildwall. Varian Wyrnn selbst führt die Armee an. Im Verlauf der Kämpfe gegen die Horde wird Anduin Wrynn von Garrosh Höllschrei tödlich verwundet, doch Furorion kann ihn retten.

Varian Wrynn erkennt nun immer mehr was von einem guten Herrscher zu erwarten ist. Er hat sich bereits den Menschen und Nachtelfen als Hochkönig bewiesen, dieses ist auch Nötig, denn eine Belagerung Orgrimmars steht bevor und nur eine treue Heerschaar kann die Stadt erobern.

Schlussendlich führt Varian Wrynn Soldaten Sturmwinds nach Orgrimmar. Nachdem Garrosh geschlagen und auf seinen Prozess wartend nach Pandaria gebracht wird, erklärt er dem neuen Kriegshäuptling das Ende des Krieges. Doch sollte die Horde erneut in Unehre fallen werde er sie vernichten. Sturmwind will nahe Theramores Ruinen eine neue Festung errichten und sich mehr in Gilneas arrangieren, damit die dunkle Lady weiterhin nicht auf dumme Gedanken kommen kann.

Warlords of Draenor

Es scheint, als ob sich die Geschichte wiederholt. Das dunkle Portal öffnet sich erneut in eine andere Welt. In ein unverdorbenes Draenor, welches von nicht korrumpierten Orcclans beherrscht wird. Als Eiserne Horde führen dem König nicht unbekannte Warlords Armeen nach Azeroth. Mit Thralls und Maraads Hilfe will Varian Wrynn einen erneuten Fall Sturmwinds verhindern.

Eine Vorhut der Eisernen Horde hat unter Kriegsfürstin Zaela die Schwarzfelsspitze besetzt und soll die Invasion unterstützen. Sollte sie versagen, ist die Zündung einer Bombe geplant, die den Schwarzfels ausbrechen lässt und Sturmwind unter Lava begraben soll.

Kultur

Wirtschaft

Das Königreich Sturmwinds besteht zu großen Teilen aus Wäldern. Die Menschen hier leben vor allem vom Holzhandel. Eine große Sägewerk ist im Wald von Elwynn zu finden. Der Boden im Königreich ist gut. In Westfall, dem Dunkelwald und Elwynn liegen zahlreiche Farmen. Besonders bekannt ist der Wein von Sturmwind. Westfall hat einst als Kornkammer Sturmwinds, das Königreich und die Hauptstadt mit Getreide versorgt. Auch Minen gibt es im ganzen Reich, doch diese sind meistens von Defias oder Kobolden überrannt worden.

Politik

An der Spitze Sturmwinds steht der König und Hochkönig der Allianz, Varian Wrynn. Doch dieser ist kein Alleinherrscher. Er ist auf das Wohlwollen des Adelshaus von Sturmwind angewiesen. In der Hauptstadt befinden sich Kampfmeister und hohe Vertreter der Armee und der Marine, die ihn in Kriegsfragen beraten.

Die Gebiete selbst unterstehen einem Magistraten, der von einer Art Stadtrat beraten und unterstützt wird. Der Rat setzt sich aus verschiedensten Mitgliedern der Gesellschaft zusammen. Meist ist ein Marshall der Armee vor Ort, welcher die lokalen Stadtwachen kommandiert und sich mit den Bürgermilzen organisiert. Die Milizen wurden gegründet, nachdem die Armee von Onyixa aus den Gebieten abgezogen wurden. Es gibt auch Paladine, Priester und andere Anhänger der Kirche des heiligen Lichts, die aushelfen, wo sie können. Die Druiden und Schamanen der Verbündeten erfüllen diese Aufgabe ebenso.

Religion

Die Menschen von Sturmwind sind mehr oder weniger fromme Mitglieder der Kirche des heiligen Lichts. Nach dem Untergang Lordaerons, ist das neue Zentrum des Glaubens Sturmwind geworden. In Sturmwind steht die Kathedrale des heiligen Lichts wo das Oberhaupt der Kirche, der Erzbischof zu finden ist. Ihm zur Seite stehen erfahrene Priester und Paladine, welche ihr Wissen an jüngere Mitglieder ihrer Klasse weitergeben. In vielen Orten gibt es eine Kapelle, die von einem Priester geführt wird. Jede Kapelle besitze einen angrenzenden Friedhof.

Individuen, die kein Mitglied der Kirche sind oder nicht an das Licht glauben, können ihren Glauben frei ausleben.

Soziale Probleme

Das Königreich Sturmwind hat sein größtes Problem selbst produziert: die Defias. Sie sind entstanden aus den, um ihren Lohn gebrachten Steinmetzen. Sie suchten als Räuber und Mörder das Königreich heim, da sie von der Drachenlady Onyxia korrumpiert waren. Ihre Verbindungen reichten bis ins Adelshaus von Sturmwind hinein. Nach dem Tod von Edwin van Cleefs und Onyxias glaubte man die Bruderschaft ausgelöscht, doch sprangen Banditen in die Bresche, die deren ehemalige Lager besetzten. Vanessa van Cleef erweckte die Bruderschaft zum neuen Leben.

Westfall ist dank der langen Schreckensherrschaft der Defias zum Armenhaus von Sturmwind geworden. Bettler, Waisen und Banden suchen das Land heim. Auch in Sturmwind selbst gibt es Obdachlose und Bettler.

Gebiete und Enklaven des Königreiches Sturmwind

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Durch die Rückkehr Varian Wrynns auf den Thron und der Aufdeckung Katrana Prestors als Onyxia können deren zahlreiche Manipulationen aufgehoben und Hilfeleistungen für die verschiedenen Regionen erbracht werden. Nach dem Sieg über den Lichkönig ziehen Teile der Armee aus und sichern einige Gebiete und errichten teilweise Wachen und Burgen. Die Armee wird aber bald wieder vielleicht verschwinden, denn erneut steht ein Krieg unmittelbar bevor.

Altes Reichsgebiet

Sturmwind(Stadt)

Unter kompletter Kontrolle der Menschen von Sturmwind. Bewacht von Armee und Stadtwache. Hier herrscht die Wrynn-Familie.

Elwynn-Wald

Durch die Hauptstadt im Osten dieser Region gut geschützt. Die Stadt Goldhain ist das Zentrum dieser Wald und Farmlandähnlichen Region.

Westfall

Einst herrschten hier die Defias über das Chaos das aus der einstigen Kornkammer des Landes geworden war. Nun kämpfen Lord Gryan Starkmantel mit der Volksmiliz und einer Truppe aus Sturmwind von der Späherspitze aus gegen den sozialen Verfall des Landes. Die Defias sollen sich aber wieder in den Todesminen sammeln.

Dämmerwald

Das Örtchen Dunkelhain ist das Zentrum dieser Region. Eine Abordnung Worgen aus Glineas heilt alle wilden Worgen bei denen es möglich ist. Alle hoffnungslosen Fälle erwartet die Guillotine. Die Armee hat den Kampf gegen die Untoten begonnen.

Gebirgspass der Totenwinde

Da der Pass einst zum Königreich Sturmwind gehört hat und die Horde dort noch nicht gesehen wurde, ist er weiterhin de facto Teil des Reiches.

Rotkammgebirge

Durch die Hilfe von Corperal Keeshan und seiner legendären Truppe konnte das Gebiet und sein Zentrum Seenhain aus dem Griff der Schwarzfelsorcs befreit werden.

Sümpfe des Elends

Um dieses Gebiet kämpft Sturmwind mit der Horde. Rechtens ist es Eigentum der Allianz. Ebenfalls sind ein Stamm von Zerschlagenen und ihren Verwandten, den Draenei, an diesem Land interessiert. Die Horde hält den Posten von Steinard, um so einen Zugang zu den Verwüsteten Landen und dem dunklen Portal zu halten.

Verwüstete Lande

Einst gehörte dieser als schwarzer Morast bekannte Landstrich zum Reich von Sturmwind. Lange dominierte die Allianz mit Hilfe der Festung Nethergarde über das Land. Bis die Kor'kron eine Ogerfestung erobert und ausgebaut haben. Die Worgen von Gilneas haben im Südwesten die Stadt Surwich gegründet.

Khaz Modan

Hafen von Menethil

Wurde einst von den Zwergen an gleichnamige Königsgeschlecht aus Lordaeron nach dem zweiten Krieg gegeben. Nach dem Untergang Lordaerons im dritten Krieg schloss sich der Hafen Sturmwind an. Von hier aus werden die Posten von Valgarde und Theramore versorgt.

Gipfel des Siegers

Operationsbasis gegen die Zwielichtbastion.

Hochstade

Operationsbasis der Allianz im Schattenhochland

Lordaeron

Zugwindgipfel

Ist der Operationspunkt aller noch lebenden Mitglieder der ehemaligen Allianz von Lordaeron. Neben Sturmwind als Lagerunterhalter ziehen hier die Wildhammerzwerge, die Menschen von Alterac, Sturmgarde und Lordaeron und die Argentumdämmerung ihre Truppen zusammen.

Nordend

  • Valianzfeste Hauptbasis der Operationen der Allianz in der boreanischen Tundra. Ist auch des Hauptquartier der Expedition Valianz.
  • Valgarde Hauptquartier der Allianz im heulenden Fjord. Hier zieht die Valianz gegen die Vrykul und ihre Festung Utgarde.
  • Westwacht Eine Basis die über die westlichen Klippen des heulenden Fjords wacht.
  • Fort Wilderwar Ein Außenposten zwischen Heulendem Fjord und Grizzlyhügel.
  • Festung Fordragon Ein Bollwerk welches über die Pforte des Zorns wachen sollte. Nach dem Verrat der Verlassenen herrscht dort Chaos und der rote Drachenschwarm.
  • Festung Wintergarde Standort der legendären Veteranen der siebten Legion. Während die gleichnamige Stadt an die Geißel gegangen ist, hält die Legion weiterhin die Festung.
  • Amerthan Hütte Das Logistikzentrum der Allianz in den Grizzlyhügeln.

Azurmythosinsel

  • Odesyus' Landeplatz Eine gestrandete Schiffscrew die sich mit den Draenei angefreundet hat.

Pandaria

  • Löwenlandung Eine Operationsbasis der Allianzinvasionstruppe der Operation Schildwall

Status der Gebiete

Region Vor dem Ersten Krieg Erster Krieg Zweiter Krieg Zwischenzeit Invasion von Draenor Zwischenzeit Dritter Krieg Heutige Herrschaftsart Momentaner Herrscher
Sturmwind Königreich Azeroth Ausgelöscht Horde Allianz Aufgebaut Aufegebaut Monarchie Monarchie Allianz
Wald von Elwynn Königreich Azeroth Horde Horde Allianz Sturmwind Sturmwind Sturmwind Demokratie Allianz
Rotkammgebirge Königreich Azeroth Horde Horde Allianz Sturmwind Sturmwind Sturmwind Sturmwind Allianz-Dunkle Horde
Dunkelwald Königreich Azeroth Horde Horde Allianz Sturmwind Sturmwind Sturmwind Demokratie Allianz-Untote
Westfall Königreich Azeroth Horde Horde Allianz Sturmwind Sturmwind Sturmwind Sturmwind Defias-Allianz

Herrscher des Königreiches (chronologisch)

  • König Landen Wrynn (ca.100 Jahre vor der Öffnung des dunklen Portals, der älteste bekannte König Sturmwinds)
  • Barathen "Adamant" Wrynn III (gegen Ende seiner Amtszeit greifen die Orcs erstmalig das Reich an)
  • König Llane Wrynn (König der Nation während des ersten Krieges, mit seinem Tode fällt das Reich)
  • Schwarzfaust (Der erste Kriegshäuptling der Horde kann Sturmwind erobern)
  • Orgrim Schicksalshammer (Er tötet Schwarzfaust und beherrscht Sturmwind und Khaz Modan bis zu seiner Gefangennahme gegen Ende des zweiten Krieges)
  • König Varian Wrynn (,Exilherrscher von Sturmwind während des Krieges, besteigt den Thron nach dem Sieg über die Horde, wird aber während einer diplomatischen Mission gefangen genommen)
  • König Anduin Wrynn (wird zum "Kindkönig" erklärt als sein Vater verschwindet, Onyxia wirtschaftet das Reich während seiner Regentschaft fast herunter)
  • König Varian Wrynn (wird während des Kampfes gegen Onyxia "zusammengesetzt", tötet den Drachen und führt Krieg gegen den Lichkönig und die Horde)
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