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TombofSargeras

Die Gruft von Sargeras liegt in den Ruinen eines uralten Tempels der Nachtelfen. Nach ihrem Kampf gegen Sargeras verbannte Aegwynn dessen sterblichen Überreste in diesen ursprünglich versunkenen Tempel. Danach verschloss sie die Gruft mit mächtigen Siegeln, die sämtliche Teufelsenergie in der Nähe aufhoben. Während des Zweiten Krieges wurden die Landmassen mit den Ruinen von Gul'dan wieder an die Oberfläche gehoben.

Sargeras' Geist und Hülle

Nach ihrem Kampf gegen Sargeras verbannte Aegwynn dessen sterbliche Hülle auf den Meeresgrund und verschloss die Gruft mit magischen Siegeln gegen alle Völker der Östlichen Königreiche wie Hochelfen, Blutelfen, Zwerge, Gnome und Menschen. Nicht aber gegen die ihr unbekannten Nachtelfen, Oger und Orcs...

Das Abbild von Sargeras besaß allerdings nur einen winzigen Bruchteil von dessen ursprünglichen Macht, der Großteil wurde von dessen Geist beherrscht. Nach einer Liaison mit Nielas Aran, dem obersten Zauberer von Sturmwind, wurde Aegwynn schwanger und Sargeras' Geist ging in ihr ungeborenes Kind Medivh über.

Gul'dans Plan

Anreise zur Gruft

Der Orc-Hexenmeister Gul'dan verriet während des Ersten Krieges die Horde von Orgrim Schicksalshammer, die bereits vor den Toren der Hauptstadt des von König Terenas regierten Lordaeron stand. Gul'dan segelte zusammen mit seinem Sturmrufer-Clan, der eigentlich eine Ansammlung von Hexenmeistern ist, seinem Schüler Cho'gall und den fanatisch an die Hölle glaubenden Schattenmondclan-Orcs. Als er das Labyrinth erreichte, das Aegwynn nicht gegen Gul'dans und Cho'galls Volk verschlossen hatte, suchte er nach dem Zugang, während Schicksalshammers Rache hinter ihnen her war.

Die Schwarzfausts

Gul'dan hatte bei seiner Flucht einen orcischen Drachenreiter getötet, der ihm peinliche Fragen gestellt hatte. Allerdings befand sich in der Nähe ein zweiter Krieger der Lüfte, den der Hexer nicht bemerkt hatte. Dieser flog zurück nach Lordaeron und Schicksalshammer sandte einen Teil des Schwarzfelsclans, angeführt von Rend und Maim Schwarzfaust, den Söhnen des ersten Kriegshäuptlings. Dieser war, wie große Teile des Schattenrats, einige Monate zuvor von Orgrim Schicksalshammer während des Komas von Gul'dan ausgeschaltet worden.

Rend und Maim folgten zähneknirschend dem Befehl, um den Namen Schwarzfaust wieder reinzuwaschen. Rends und Maims Truppen fielen Gul'dans Männern bei der Öffnung der Pforte in den Rücken. Gul'dan befahl Cho'gall, nicht offen, sondern mit den Schattenmondkriegern zu kämpfen.

Sargeras

Gul'dan zog mit seinen Sturmrufern ins Verlies zogen, in das er seinen Reisebericht in aufschlussreichen Orcrunen niederschrieb. In der Nachtelfenkampagne von Warcraft 3 erinnern die Runen stark an Blut.

Während die Orcs ausschwärmten, um einen Zugang zur Grabkammer zu finden, schien Gul'dan diesen genau zu kennen. So gelangte er in einen großen Saal, in den eine große Tür mündete. Der Hexenmeister hörte ein finsteres Lachen und fragte: "Wer lacht da? Seid ihr das, Sargeras?" Doch es war nicht Sargeras, sondern ein ranghoher Leutnant der Brennenden Legion und Gul'dan musste flüchten. Als er die Grabkammer fand, schrieb er mit letzter Kraft seinen Reisebericht mit diesem Satz zuende: Ich sterbe... Gul'dan schafft es nicht mehr, die Grabkammer mit der Hülle des Sargeras zu öffnen. Doch sein Schädel wurde schnell eine Reliquie. Er wechselte den Besitzer von Ner'zhul, seinem alten Meister, zu Kil'jaeden, dem Dämonenlord. Dieser übergab den Schädel an Schreckenslord Tichondrius als Verstärkung der Verseuchung der Wälder westlich des Berges Hyjal. Und schließlich gab Arthas, der Lichkönig, einen Hinweis auf die Reliquie an Illidan Sturmgrimm, der später einer seiner erbittertsten Feinde sein sollte.

Maiev und Illidan

Lange nachdem Gul'dan und ein Großteil seiner Gefolgschaft, mit Ausnahme von Cho'gall und einem einzigen Hexenmeister, tot war, landete Illidan auf der Flucht vor seiner alten Wärterin Maiev Schattensang auf dem Inselarchipel. Maiev war nicht damit einverstanden, dass Illidan von Tyrande Wisperwind als Unterstützung gegen Archimonde nach 10.000 Jahren befreit hatte.

Illidan sucht zusammen mit den Naga und Gul'dans Schädel nach Sargeras' Auge. Er benötigt dieses mächtige Artefakt, um auf Kil'jaedens Befehl den Lichkönig zu zerschmettern. Maiev kann ihn nicht daran hindern, das Artefakt zu bergen. Illidan lässt das ganze Grab einstürzen und nur Maiev gelingt die Flucht. Ihre Wächterinnen, darunter ihre Sekundantin Naisha, sterben. Damit ist Illidan der Anschlag nicht gelungen und er flieht zusammen mit den Naga.

Seitdem Illidan das Grab mit seinem Einsturzzauber belegt hat, liegt es erneut auf dem Grund des Meeres, bis der nächste aus einem Volk, dass nicht in östlichen Königreichen beheimatet ist, erscheint und es wieder zum Vorschein bringt.

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