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Furbolg

Die Furbolgs (von Orcs "Bären-Männer" genannt) sind ein altes Volk von bärenartigen Humanoiden, die schon vor den Titanen die Weiten Azeroths durchstreift haben. Durch eine Störung in der Raum-Zeit kämpften sie mit den Nachtelfen im Krieg der Ahnen gegen die Brennende Legion.

Durch die Korruption der brennenden Legion und Illidan wurden die Furbolgs in der Zeit um den Dritten Krieg verdorben. Nun versuchen die Druiden und Nachtelfen ihre alten Verbündeten zu heilen, denn sie dienten der Schildwache stets als Informanten und Späher. Doch ihre stetiger Rückzug aus der Gesellschaft der anderen Völker und die Hingabe an ihre vernichtende Wut könnte dieses alte und spirituelle Volk auslöschen.

Geschichte

Herkunft

Furbolg

Ein Furbolg aus Kalimdor

Den Legenden nach sollen die Furbolgs schon lange vor der Ankunft der Titanen durch Azeroth gestreift sein. Ihnen wird eine Verwandtschaft mit den Pandaren nachgesagt. Es existieren zwei gegenteilige Geschichten über die Trennung der beiden Völker:

  • In der ersten Version trennte sich einst das Volk der Pandaren. Ein Teil zog aus der Heimat Pandaria nach Nordend. Im hohen Norden verwilderten diese Pandaren und verloren ihre einstige Kultur.
  • In der zweiten Version wird ihre Geschichte genau anders herum erzählt. Demzufolge wanderte ein Stamm von Furbolgs von Nordend aus in den Süden. Dort gründeten sie Pandaria und ihre Hochkultur enstand.

Die Furbolgs selbst sehen sich als Kinder der Brüder und Bärengötter Ursoc und Ursol.

Krieg der Ahnen

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Ein Nordend-Furbolg

Obwohl die Furbolgs schon über 10.000 Jahre existieren, haben sie sich im Krieg der Ahnen nicht am Kampf gegen die Brennende Legion beteiligt, bis sich die Alten Götter in die Zeitlinie eingemischt haben. Neben der Gefangenname Nozdormus wurden der rote Drachenmagier Krasus und der Menschenmagier Rohnin in die Vergangenheit gezogen. Da Krasus die Zeitlinie als gefährdet sah, glaubte er nicht mehr an den vorgesehenen Sieg der Nachtelfen. Also schloss er Bündnisse mit den Furbolgs, Irdenen und Tauren. Doch so richtig waren die Nachtelfen mit den neuen Verbündeten nicht einverstanden, da sie alle anderen Völker als "minderwertig" betrachteten. Diese Sichtweise änderte sich erst, als Jarod Schattensang die Führung über die Nachtelfen übernahm. So zogen die Furbolgs unter der Führung von Unng Ak in den Kampf.

Der dritte Krieg

Die brennende Legion sollte die enge Verbindung ihrer ehemaligen Gegner mit den Wäldern und der Natur gegen die Furbolgs benutzen. Durch die Korruption der Natur wurde die Stämme verdorben. Sie drehten durch und gaben sich dem Bösen hin. In ihrer Rage griffen sie andere Stämme und Völker an. Sie töteten ihre einstigen Verbündeten und Beschützer, die Nachtelfen und brannten deren Siedlungen nieder.

Nach dem Sieg über der Legion am Weltenbaum begannen die Druiden und Schildwachen damit die Furbolgs zu heilen. Konnten die Bären geheilt werden halfen diese den Elfen bei ihrer Mission. Gab es keine Hoffnung mehr gingen die Nachtelfen gegen die Stämme vor. Zu groß ist die Gefahr für die Siedlungen der "gesunden" Völker. Die Holzschlundfeste tötet ihre verdorbenen Brüder um sich selbst zu schützen. Das schlimmste aber sind die Spuren und Reste der Legion. Sie setzen die Satyrn ein um die Furbolgs zu verderben. Entweder von innen oder über die Natur. Schlimmer sind die Dämonen die die Anführer und Schamanen töten um selbst die Regentschaft der Stämme zu übernehmen.

Kultur

Glaube

Holzschlundfeste

Totems vor der Holzschlundfestung

Die Furbolgs verehren die Natur und deren Bewohner. Die Schamanen sind die spirituellen Anführer der Stämme und hin und wieder auch die Häuptlinge. Zwar beten sie alle Wildgötter an, doch die beiden Bärengötter Ursoc und Ursol nehmen in ihrer Kultur einen besondern Platz ein. Die Waldgötter sind aller sehr mächtig, doch sehen sie die Bärenbrüder als Zentrum an. Durch die beiden wirkt die Natur, existiert sie und Lebewesen gibt es dank ihnen auch.

In jeder Furbolgsiedlung gibt es Bären-formige Totems oder Kunstwerke die als Anbetungsort dienen. Die Fronttore der Holzschlundfestung ähneln einem Bärenkopf. Druiden gibt es bei den Furbolgs zwar auch, doch eine wichtige Rolle nehmen sie nicht ein.

Zugehörigkeit

Die meisten Furbolgstämme sind neutral geblieben. Zwar rieten die Tauren und Nachtelfen ihren Anführern vermutlich Botschafter zu den Clans zu senden, doch diese kehrten allesamt enttäuscht zu Horde und Allianz zurück. Mit dem Zirkel des Cenarius herrscht eine Art Freundschaft, die Furbolgs der Holzschlundfeste bewachen nähmlich den einzigen Zugang zur Mondlichtung.

Jediglich der Stamm der Tannenruhfeste ist mit den Draenei verbündet. Dank deren Hilfe konnten sie ihre Festung von den Mondkin befreien. Diese waren ironischerweise von den Motorenteilen der Exodar verdorben worden.

Die Tannruhschamanen sahen einen Draenei in einer Vision. Dieser Auserwählte erschlug in der Tannenruhfeste den Dämonen Kurken. So schlossen sie sich den Draenei an.

Die Kultur der Furbolgs war schon immer eine der der Jagd und des Krieges. Diese erfahrenen Kämpfer verkaufen ihre Dienste als Söldner. So kämpfen Furbolgs auf beiden Seiten gegen ihre Brüder. Im Kampf um den Berg Hyjal kämpften neben freiwilligen Stämmen auch einige Söldner die zum Sieg entscheidend beitrugen.

Sozialverhalten

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Die Kinder der Stämme werden zusammen erzogen. Die Kinder bestreiten tradtionell eine von drei Schulen: die des Krieges, der Jagd und des Schamanismus. In allen drei Gruppen gibt es Helden deren Geschichten erzählt werden. Jeder Sieg gegen Feinde oder nach erfolgreicher Jagd wird mit Siegesliedern am Lagerfeuer gefeiert. Vermutlich werden dort auch die Geschichten und Epen der Bärenbrüder weiter gegeben. Durch den Einstieg in das Söldnergeschäft haben viele die Stämme verlassen. Das Stammesleben ist im Wandel.

Bauweise

Die Furbolgs ziehen es vor wie ihre Schöpfer, die Bären Ursoc und Ursol in Höhlen zu hausen. In diesen
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sogennanten Festungen werden mit Holz Brücken und Etagen erschaffen. Auf diesen Ebenen findet das soziale Leben der Frulbogs statt. Auch werden die kahlen Wände mit Holz ausgeschmückt. Dank Moosen und Pflanzen die an diesen wachsen sind die Höhlen wohnlich.

Leben die Furbolgs nicht in ihren Festungen höhlen sie große Holzstämme aus. In diesen wohnen sie dann. Außerhalb der Festungen und Dörfer befinden sich Totems und Kunstwerke. Diesen sollen wohl das Böse fernhalten oder den Stamm vorstellen, geklärt ist das aber nicht.

Die Festungserbauer behaupten oft das ihre Festung eine Höhle der Bärengötter war. Die ehemalige Hauptstadt Grizzlemaw ist ein Wunder der Furbolgbaukunst. In dessen Mitte befinden sich mehrere Ebenden in denen sich in den Stamm geschlagene Wohnungen befinden.

Aussehen

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Die Furbolgs sehen aus wie eine Mischung aus Humanoiden und Bären. Sie haben die Kraft und die Ausdauer des Tieres und die Intelligenz und motorischen Fähigkeiten des Humanoiden. Sie tragen braunes Fell das bis in einen tiefschwarzen Ton variieren kann. Auf dem Fell tragen vor allem Schamanen eine Art Bemahlung. Federn und Jagdtropähen tragen alle. Der Ledenschurz gehört zu der wenigen Kleidung die Furbolgs tragen, hin und wieder eine Kaputze oder eine Art Maske wird auf dem Kopf getragen.
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