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Durotar ist eine Halbinsel im Osten Kalimdors. Das Land selbst ist eine staubige, wüstenähnliches Einöde, die von Thrall nach seinem Vater Durotan, dem Häuptling des Frostwolfclans, benannt wurde. Die beiden wichtigsten Anlaufpunkte in Durotar sind die Hauptstadt der Orcs Ogrimmar und die Echoinsel, auf denen sich seit dem Cataclysmus das neue Sen´jin, die Hauptstadt der Dunkelspeertrolle, befindet.

Geschichte

Der Prophet

Zu dem Zeitpunkt an dem Durotar noch unbesiedelt war, lebte Thrall mit den Clans der Horde in den östlichen Königreichen. Besiedelt wurde das Land erstmals nach dem dritten Krieg. Dem damals jungen
Medivh

Der Prophet Medivh

Kriegshäuptling Thrall erschien der Prophet Medivh. Medivh berichtete Thrall von einigen Visionen die ihn plagten und empfahl dem Kriegshäuptling, die Clans zu versammeln und mit ihnen, über das Meer, zum fernen Kontinent Kalimdor aufzubrechen. Auf der Reise geriet die Schiffsflotte in einen riesigen Sturm und musste gezwungener Maßen an den Ufern einer kleinen Inselkette anlegen. Dort wurde Thrall von Sen´jin, dem Anführer der Dunkelspeertrolle willkommen geheißen.


Neue Verbündete

Eines Tages wurde das neu entstandene Büdnis von einer Gruppe einheimischer Murlocs angegriffen. Diese Fischartigen Wesen verschleppten Thrall und Sen´jin, um sie einer geheimnisvollen Seehexe zu opfern. Thrall konnte entkommen, doch Sen´jin starb bei dem Ritual. Im sterben erzählte er Thrall von einer Vision, in der der Kriegshäuptling die Dunkelspeertrolle von den Inseln führte und mit ihnen ein neues Reich gründen würde, in dem beide Völker zu neuen Ruhm finden. Vol´jin, Sen´jins Sohn übernahm den Posten als Anführer der Trolle und war mit Thralls Vorschlag einverstanden, in dessen neuem Reich, eine neue Heimat für die Dunkelspeertrolle zu errichten. Als die Schiffe repariert waren, brachen die Orcs mit ihren neuen Verbündeten wieder gen Kalimdor auf. Dort angekommen trennten sich die Wege der Orcs und Trolle vorzeitig. Die Trolle fanden ihre neue Heimat auf den Echoinseln im südlichen Teil des noch unentdecktem Land, welches später Durotar heißen sollte.

Cairne Bluthuf

Cairne Bluthuf

Thrall und seine Orcs trafen während dessen in Kalimdor auf die mächtigen und sanftmütigen Tauren, sowie deren Anführer Cairne Bluthuf. Seite an Seite mit den Tauren kämpften die Orcs gegen die marodierenden Zentauren, die seit Jahrhunderten mit den Tauren verfeindet waren. Als dank für die Hilfe in der Schlacht, schlossen sich die Tauren der Horde an. Cairne erzählte Thrall außerdem von einem mysteriösen Orakel in den Gipfeln des Steinkrallgebirges, welches den Orcs ihr wahres Schicksal offenbaren sollte. Das Orakel stellte sich als der Prophet heraus, der Thrall vor einiger Zeit auf seine Reise nach Kalimdor führte.


Die Schlacht am Berg Hyjal
MalorneArchimonde

Der Eredar Archimonde

Der Prophet erzählte dem Kriegshäuptling von einem aufziehenden Krieg gegen die dämonische brennende Legion, die Thrall zusammen mit den Nachtelfen und den Menschen der Allianz, am Berg Hyjal, bekämpfen müsse. Der Prophet behielt recht und so gewannen die sterblichen Völker mit vereinten Kräften den Krieg gegen die Legion und den Eredar lord Archimonde.

Thrall zog sich nach der Schlacht mit seinem Volk in die karge Einöde des Brachlandes zurück, wo er das Reich Durotar gründete. Die Orcs errichteten im Norden eine Stadt, die sie Ogrimmar tauften. Mit Ogrimmar haben die Orcs bis heute eine der imposantesten Städte in ganz Azeroth.



Flora und Fauna

Seit dem der Cataclysmus gewütet hat, ist Durotar zu einem großen Teil überschwemmt. Nach wie vor wird das ganze Land aber größtenteils von Terrorebern, giftigen Skorpiden und Raptoren bewohnt. Die Tiere wurde teilweise unter dem Einfluss der Orcs der Brennenden Klinge verderbt. Früher lebten auf den Echoinseln auch einige Tiger, die aber seit der Rückeroberung der Inseln verschwunden sind. An den Küsten trifft man neben kleinen, ungefährlichen Strandkriechern, auch auf wilde Krokilisken, die wohl schon so manchem Spieler das Leben gekostet haben.

Zur Vegetation in Durotar ist nicht viel zu sagen. Das Land besitz wenig bis garkeine Grünflächen und Wälder. Lediglich auf den tropischen Echoinseln, auf denen der Stamm der Dunkelspeertrolle eine Heimat gefunden hat, lässt sich eine Art Palmenwald erkennen. Die Überschwemmungen im westlichen Teil des Landen führten dazu, dass sich an den Ufern des Südstroms ein Sumpf bildete, in dem seit diesem Zeitpunkt ein paar wenige Büsche und hohe Gräser gedeihen. Auch der Donnergrat, der einst von den imposanten Donnerechsen bewohnt war, ist heute überschwemmt. Die Donnerechsen jedoch ertranken als der Grat überflutet wurde.


Teheros 07:29, 11. Aug. 2011 (UTC)

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