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Für den Nexus als Instanz, siehe: Der Nexus (Instanz).

Für den Nexus als Handlungsort des Spiels "Heroes of the Storm", siehe: Heroes of the Storm.


Der Nexus ist eine uralte Festung im Herzen von Kaltarra, einer abgelegenen Insel nahe der Boreanischen Tundra in Nordend. Er erscheint als eine gewaltige Säule magischer, kristallener Energie, die von mehreren ringförmigen Plattformen umgeben ist.

Nexus1

Ursprünglich hatte Malygos das Gebiet, auf dem der Nexus zu finden ist, als sein Domizil erwählt; doch mit dem Erstarken des blauen Drachenschwarms wurden Kolonien in nächster Nähe zum Spruchwirker gegründet, deren drakonische Bewohner von der Weisheit ihres Herrn lernen wollten. Der Nexus stellt sich als ein ausgedehntes Labyrinth von Höhlen und Tunneln dar, das sich über ganz Kaltarra verzweigt. Es finden sich Prunkräume und Gänge, die mit Marmor ausgekleidet sind und rätselhafte Inschriften tragen. So erscheint der Nexus mehr wie eine versunkene Festung, als eine natürlich gewachsene Formation. Die Wände sind aus Eis und Kristall und spiegeln in allen Farben des Regenbogens die glosenden Lichter wieder, die von vielfältigsten Edelsteinen ausgehen.


In den äußeren Ringen des Nexus finden sich oftmals die durch drakonische Flüche versteinerten Gestalten von unerwünschten Besuchern, welche an Keristraszas gefrorenen Leib zu gelangen trachteten. Die tückische Schönheit des Nexus soll nicht hinwegtäuschen über die mannigfaltigen Gefahren, die er beherbergt - nicht zuletzt hat Malygos seine Residenz im innersten Heiligtum des Nexus, dem Auge der Ewigkeit, nie aufgegeben.

Nexus Panorama

Im Gegenteil: Mit dem Erwachen des Lichkönigs und der folgenden Geißelkriege drängte sich dem Spruchwirker die Frage auf, ob nicht der entfesselte Einsatz von Magie, wie alle Kriegsparteien ihn betrieben, die größte Bedrohung in diesem und aller vorangegangenen Konfikte auf Azeroth darstellte. So entschied Malygos schließlich als der Aspekt der Magie, den er verkörperte, einzuschreiten und der Welt alle magische Energie zu entziehen. Zu diesem Zweck ließ er im Komplex des Nexus das Oculus errichten, in dem bekehrte oder gewaltsam entführte Wesen, die über magische Kräfte verfügten, seither nach seinem Willen die Ströme der Magie manipulieren. Auch Abkömmlinge der übrigen Drachenschwärme sollen sich in solcher Gefangenschaft befinden.

So stellt sich der Nexus dem Abenteurer als schimmernd ätherischer Turm voller Magie dar: mit den Tunnel und Kammern und schwebenden Ringen von Nexusgewölbe und Oculus und schließlich der Zuflucht und dem Thronsaal des Spruchwirkers Malygos - dem Auge der Ewigkeit. Dort brütet Malygos über seinen finsteren Gedanken und befehligt die Armeen des blauen Drachenschwarms. Um in seinem Treiben nicht gestört zu werden, hat er den Zugang zur Dimension seiner Präsenz versiegelt; den Öffnungszauber in Form des Schlüssel der fokussierenden Iris, vertraute er einem seiner mächtigsten Kinder, dem Blaudrachen Saphiron, an. Als dieser im Kampf gegen Arthas gefallen war und nach seiner Wiederbelebung nach Naxxramas geschickt wurde, trug er das Artefakt noch immer bei sich; warum die Geißel sich seiner nicht bemächtigte, oder ob sie es schlicht übersehen hat, bleibt für die Geschichtsschreiber der Kirin Tor ungeklärt.

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